Elternabende

Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen
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Augustinus-Schule

Smartphones, Tablets & Co für Kids? Aber sicher!

Dr. Nadja Zaynel informierte in der Augustinus- Schule über digitale Mediennutzung
Nach längerer Wartezeit war es der Augustinus-Schule gelungen, eine Referentin für einen Pädagogischen Elternabend zum Thema „Smartphones, Tablet & Co für Kids? Aber sicher!“ zu gewinnen. Kommunikations- wissenschaftlerien Dr. Nadja Zaynel, beauftragt von der Landesanstalt für Medien Nordrhein- Westfalen, gab den Eltern und Lehrkräften wichtige und interessante Informationen  weiter. Schon die Themenformulierung machte die Doppeldeutigkeit klar: Einerseits wachsen unsere Kinder wie selbstverständlich in digitalen Welten auf, andererseits gibt es Risiken, die digitale Medien zu „Entwicklungsbelastern“ machen können. Bilder von Jugendlichen, die gebannt auf ihr Handy sehen, während sie sich im Straßenverkehr bewegen, zeigten beispielhaft deutliche Probleme im Alltag auf. Die Faszination eines Handys veranschaulichte Frau Dr. Zaynel mithilfe des mitgebrachten „Handy- Koffers“. Unter den überraschten Blicken der Zuhörer entnahm sie dem Koffer eine Fülle von Gegenständen, die für die Eltern- generation noch selbstverständlich waren. Die Bandbreite reichte vom Kalender, Notizblock, Wecker bis zur Taschenlampe, Spielkonsole usw. und  - nicht zu vergessen – einem Telefon. Ein Smartphone hat dies alles  in einem kleinen Gerät zur Verfügung! Es ist also nicht verwunderlich, dass Kinder ein Smartphone besitzen und nutzen möchten. Um festzustellen, ob das eigene Kind bereits mit einem Smartphone umgehen kann, empfahl die Referentin Checklisten der Website „klicksafe.de“. Diese Website ist Bestandteil einer Initiative der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet und bietet Elternberatung in Fragen rund um Medien- nutzung. Es wurde deutlich, dass Kinder ein Smartphone etwa im Alter ab 11 Jahren nutzen können. Die Medien- zeiten sollen dabei nicht länger als eine Stunde pro Tag dauern. Die Eltern wiesen darauf hin, dass aufgrund der vielfältigen Angebote eines Smartphones, vom Film, über Spiele bis zum Chat, eine Stunde knapp bemessen sei und Konflikte vorhersehbar seien. Frau Dr. Zaynel schlug vor, mit den Kindern einen Mediennutzungsvertrag entweder gemeinsam selbst zu gestalten (www.mediennutzungsvertrag.de) oder ein vorhandenes Vertragsmuster zu nutzen
(www.medien-sicher.de/2013/11/handynutzungsvertrag-fuer-kinder).  Darin kann man dann auch die Medienzeit individuell abstimmen. Generell bedeutet Medienerziehung Anleitung der Kinder und Jugendlichen zur Selbst- regulation. Dafür sind Verständnis, klare Vereinbarungen und Konsequenz erforderlich. So wird erreicht, dass Kernfragen der kindlichen Entwicklung, „Wer bin ich?“, „Wie führe ich Beziehungen zu anderen?“ und „Wie orientiere ich mich in der Gesellschaft?“, sinnvoll beantwortet werden können. Dann muss auch niemand Sorge haben, an „FOMO“ (Fear of missing out) zu erkranken, der Angst etwas zu verpassen und dem Zwang, alles mit Fotos zu dokumentieren.
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Liebe Eltern,

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