Dem Frieden ein Zuhause bieten - Friedenserziehung an der

Augustinus-Schule Dülmen 

„Die Welt wird keinen Frieden haben bis der Friede ein Zuhause im Herzen jedes Menschen gefunden hat.“    (Enzyklika PACEM IN TERRIS von Papst Johannes XXIII) Der Friedensmahner- Erinnerung an den „kleinen Frieden“ Ein Blick in die Zeitung macht deutlich, wie weit wir derzeit vom großen Frieden, dem Frieden auf der Welt, entfernt sind. Aber auch der kleine Frieden, der unseren Alltag bestimmen sollte, wird zunehmend gefährdet. Wir alle erleben täglich, dass der „kleine Frieden“ in Familie, Partnerschaft, Arbeitsplatz und Schule empfindlich gestört werden kann. Es ist auch Aufgabe der Schule, an der Verwirklichung des „kleinen Friedens“ im Miteinander vieler Menschen zu arbeiten.Alltag an der Schule: Die Kinder warten vor dem Sachunterrichtsraum auf das Aufschließen der Tür. Sie haben die notwendigen Materialien aus dem Tornister herausgenommen und tragen sie in den Händen. Luise fällt das Etui auf den Boden. Clemens steht hinter ihr, sieht das Missgeschick und schießt mit voller Wucht das Etui weg. Leider trifft er die Hand von Luise, die sich gebückt hatte, um ihr Etui aufzuheben. Luise weint; das Daumengelenk ist dick angeschwollen; Clemens versichert, dass er nur das Etui wegschießen wollte. Drei Kinder stehen weinend vor dem Lehrer. Sie sind von oben bis unten mit Sand bepudert. Einem Kind läuft ein blutiger Kratzer über die Wange. Ein weiteres Kind zeigt einen Gebissabdruck am Oberarm. Alle sind völlig außer sich und schreien durcheinander. „Wir haben um die Wette Sandburgen gebaut und Peter hat sie alle kaputt getreten. Da haben wir uns gewehrt!“ Beispiele für alltägliche Szenen, die uns aufmerksam werden lassen. Für die Augustinus-Schule haben wir im Schulprogramm als Erziehungsziele aufgeschrieben: ·         Erziehung zur Sozialverantwortlichkeit (Rücksichtnahme, Toleranz, Einhalten von Regeln, Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Annahme von Hilfe, Gemeinschaftsleben erfahren, gemeinschaftliches Handeln, Rituale in ihrer Sinnhaftigkeit erleben) ·         Erziehung zur Kommunikationsfähigkeit (Erweiterung der Sprachkompetenz, Gesprächsfähigkeit, Konfliktbewältigung durch Sprache) ·         Erziehung zur Kritikfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit (Kritik angemessen anbringen, Kritik annehmen, Frustrationstoleranz, Annehmen eigener Schwächen) In der Arbeit mit Kindern erfahren wir Lehrerinnen und Lehrer, wie wichtig es ist, für ein friedliches Miteinander zu sorgen. Kinder müssen immer wieder an die grundlegenden Vereinbarungen der Schule erinnert werden. Diese lassen sich in drei Friedensgrundsätzen, die einem jeden helfen können, Tag für Tag in der eigenen Umgebung für den Frieden zu leben und Frieden zu stiften, zusammenfassen:    1. Behandele andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest. 2. Sorge dich täglich um den Frieden und bete dafür. 3. Wage noch heute einen Schritt zum Frieden! Mit den Friedensmahnern werden Kinder täglich auf einfache, ästhetische und unbewusst-eindringliche Art daran erinnert, friedlich miteinander umzugehen. Kinder und Erwachsene an den friedlichen Umgang miteinander zu erinnern, zu mahnen, dass wir immer wieder neu friedlich miteinander umgehen müssen, Gesprächsanlässe und Rituale zum Thema Frieden ganz konkret an unserer Schule bieten, das sollen die Aufgaben des Friedensmahners sein. Die Schule ist ein Ort, an dem Menschen verschiedenen Alters, unterschiedlicher Herkunft und mit vielen voneinander abweichenden, manchmal auch gegensätzlichen Interessen miteinander auskommen müssen. Voraussetzung für ein freundliches und angstfreies Schulklima ist die Fähigkeit der Kinder und Erwachsenen, miteinander verständnisvoll,  höflich und freundlich sowie gewaltfrei umzugehen. Die Augustinus- Schule bemüht sich immer wieder aufs Neue, durch Aktionen und Projekte die Friedensfähigkeit aller zu fördern und zu festigen. Die Kinder der Klassen sollen sich im Unterricht mit dem Thema Frieden an unserer Schule auseinandersetzen. Dazu können Fallbeispiele aus dem Schulalltag oder aktuelle Situationen als Gesprächsanlass dienen. Das Symbol der geöffneten Hand die geben, nehmen, trösten, jemanden gereicht werden kann usw. soll den Kinder unter dem Aspekt der Friedensgeste verdeutlicht werden. Der Friedensmahner als Erinnerungszeichen, als Rufzeichen des friedlichen Miteinanders der Menschen an der Schule, das von allen gemeinsam gestaltet und nur in dieser Gesamtheit wirken kann, soll in das Bewusstsein gerückt werden. In seiner ursprünglichen Form ist der Friedensmahner ein Holzpfahl, auf dem die Worte „FRIEDE AUF ERDEN“ mehrsprachig geschrieben stehen. Solche Friedensmahner findet man bereits an vielen Orten Deutschland und darüber hinaus. Abweichend von dieser einfachen Form machen unsere Friedensmahner das Engagement jedes einzelnen Kindes durch ein „Kunst-Stückchen“ für den Frieden sichtbar. Der Dülmener Künstler Fritz Pietz gestaltete im Sommer 2005 mit allen Kindern der Schule und mit Erwachsenen, die dies ebenfalls möchten, „Friedens-Kunst-Stückchen“ zu erstellen. Diese sollen zu vier Stelen in Rufzeichen-Form verarbeitet werden. Die Stelen werden als „Landmarke“ an verschiedenen Stellen des Schulgeländes aufgestellt. Ihre Aufgabe ist es, im Vorbeigehen daran zu erinnern, wie die Menschen an der Augustinus-Schule miteinander umgehen wollen. Im Schulprogramm steht es: „Wir wollen miteinander leben, uns achten, helfen und gegenseitig annehmen.“ Gemeinsame Morgenaktionen, Gebete oder Tagessprüche sollen mithilfe von Fördermitteln wiederbelebt werden, indem eigene „Friedensbücher“, kleine Friedensmahner für die Klassenwände und aus Holz gefertigte Kerzensständer für Friedenskerzen hergestellt werden. Sie sollen zum Friedensritual in Aussöhnungsgesprächen eingesetzt werden. Unser Friedenslied: Frieden schreit nicht, Frieden ist ganz leise, Frieden tut niemand weh. Schenk uns Frieden, lass uns gemeinsam durch dieses Leben geh’n.
Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen
Augustinus-Schule
Augustinus-Schule

Dem Frieden ein Zuhause bieten -

Friedenserziehung an der Augustinus-

Schule Dülmen 

„Die Welt wird keinen Frieden haben bis der Friede ein Zuhause im Herzen jedes Menschen gefunden hat.“    (Enzyklika PACEM IN TERRIS von Papst Johannes XXIII) Der Friedensmahner- Erinnerung an den „kleinen Frieden“ Ein Blick in die Zeitung macht deutlich, wie weit wir derzeit vom großen Frieden, dem Frieden auf der Welt, entfernt sind. Aber auch der kleine Frieden, der unseren Alltag bestimmen sollte, wird zunehmend gefährdet. Wir alle erleben täglich, dass der „kleine Frieden“ in Familie, Partnerschaft, Arbeitsplatz und Schule empfindlich gestört werden kann. Es ist auch Aufgabe der Schule, an der Verwirklichung des „kleinen Friedens“ im Miteinander vieler Menschen zu arbeiten.Alltag an der Schule: Die Kinder warten vor dem Sachunterrichtsraum auf das Aufschließen der Tür. Sie haben die notwendigen Materialien aus dem Tornister herausgenommen und tragen sie in den Händen. Luise fällt das Etui auf den Boden. Clemens steht hinter ihr, sieht das Missgeschick und schießt mit voller Wucht das Etui weg. Leider trifft er die Hand von Luise, die sich gebückt hatte, um ihr Etui aufzuheben. Luise weint; das Daumengelenk ist dick angeschwollen; Clemens versichert, dass er nur das Etui wegschießen wollte. Drei Kinder stehen weinend vor dem Lehrer. Sie sind von oben bis unten mit Sand bepudert. Einem Kind läuft ein blutiger Kratzer über die Wange. Ein weiteres Kind zeigt einen Gebissabdruck am Oberarm. Alle sind völlig außer sich und schreien durcheinander. „Wir haben um die Wette Sandburgen gebaut und Peter hat sie alle kaputt getreten. Da haben wir uns gewehrt!“ Beispiele für alltägliche Szenen, die uns aufmerksam werden lassen. Für die Augustinus- Schule haben wir im Schulprogramm als Erziehungsziele aufgeschrieben: ·         Erziehung zur Sozialverantwortlichkeit (Rücksichtnahme, Toleranz, Einhalten von Regeln, Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Annahme von Hilfe, Gemeinschaftsleben erfahren, gemeinschaftliches Handeln, Rituale in ihrer Sinnhaftigkeit erleben) ·         Erziehung zur Kommunikationsfähigkeit (Erweiterung der Sprachkompetenz, Gesprächsfähigkeit, Konfliktbewältigung durch Sprache) ·         Erziehung zur Kritikfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit (Kritik angemessen anbringen, Kritik annehmen, Frustrationstoleranz, Annehmen eigener Schwächen) In der Arbeit mit Kindern erfahren wir Lehrerinnen und Lehrer, wie wichtig es ist, für ein friedliches Miteinander zu sorgen. Kinder müssen immer wieder an die grundlegenden Vereinbarungen der Schule erinnert werden. Diese lassen sich in drei Friedensgrundsätzen, die einem jeden helfen können, Tag für Tag in der eigenen Umgebung für den Frieden zu leben und Frieden zu stiften, zusammenfassen:    1. Behandele andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest. 2. Sorge dich täglich um den Frieden und bete dafür. 3. Wage noch heute einen Schritt zum Frieden! Mit den Friedensmahnern werden Kinder täglich auf einfache, ästhetische und unbewusst-eindringliche Art daran erinnert, friedlich miteinander umzugehen. Kinder und Erwachsene an den friedlichen Umgang miteinander zu erinnern, zu mahnen, dass wir immer wieder neu friedlich miteinander umgehen müssen, Gesprächsanlässe und Rituale zum Thema Frieden ganz konkret an unserer Schule bieten, das sollen die Aufgaben des Friedensmahners sein. Die Schule ist ein Ort, an dem Menschen verschiedenen Alters, unterschiedlicher Herkunft und mit vielen voneinander abweichenden, manchmal auch gegensätzlichen Interessen miteinander auskommen müssen. Voraussetzung für ein freundliches und angstfreies Schulklima ist die Fähigkeit der Kinder und Erwachsenen, miteinander verständnisvoll,  höflich und freundlich sowie gewaltfrei umzugehen. Die Augustinus- Schule bemüht sich immer wieder aufs Neue, durch Aktionen und Projekte die Friedensfähigkeit aller zu fördern und zu festigen. Die Kinder der Klassen sollen sich im Unterricht mit dem Thema Frieden an unserer Schule auseinandersetzen. Dazu können Fallbeispiele aus dem Schulalltag oder aktuelle Situationen als Gesprächsanlass dienen. Das Symbol der geöffneten Hand die geben, nehmen, trösten, jemanden gereicht werden kann usw. soll den Kinder unter dem Aspekt der Friedensgeste verdeutlicht werden. Der Friedensmahner als Erinnerungszeichen, als Rufzeichen des friedlichen Miteinanders der Menschen an der Schule, das von allen gemeinsam gestaltet und nur in dieser Gesamtheit wirken kann, soll in das Bewusstsein gerückt werden. In seiner ursprünglichen Form ist der Friedensmahner ein Holzpfahl, auf dem die Worte „FRIEDE AUF ERDEN“ mehrsprachig geschrieben stehen. Solche Friedensmahner findet man bereits an vielen Orten Deutschland und darüber hinaus. Abweichend von dieser einfachen Form machen unsere Friedensmahner das Engagement jedes einzelnen Kindes durch ein „Kunst-Stückchen“ für den Frieden sichtbar. Der Dülmener Künstler Fritz Pietz gestaltete im Sommer 2005 mit allen Kindern der Schule und mit Erwachsenen, die dies ebenfalls möchten, „Friedens-Kunst-Stückchen“ zu erstellen. Diese sollen zu vier Stelen in Rufzeichen-Form verarbeitet werden. Die Stelen werden als „Landmarke“ an verschiedenen Stellen des Schulgeländes aufgestellt. Ihre Aufgabe ist es, im Vorbeigehen daran zu erinnern, wie die Menschen an der Augustinus- Schule miteinander umgehen wollen. Im Schulprogramm steht es: „Wir wollen miteinander leben, uns achten, helfen und gegenseitig annehmen.“ Gemeinsame Morgenaktionen, Gebete oder Tagessprüche sollen mithilfe von Fördermitteln wiederbelebt werden, indem eigene „Friedensbücher“, kleine Friedensmahner für die Klassenwände und aus Holz gefertigte Kerzensständer für Friedenskerzen hergestellt werden. Sie sollen zum Friedensritual in Aussöhnungsgesprächen eingesetzt werden. Unser Friedenslied: Frieden schreit nicht, Frieden ist ganz leise, Frieden tut niemand weh. Schenk uns Frieden, lass uns gemeinsam durch dieses Leben geh’n.
Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen Augustinus-Schule

Dem Frieden ein

Zuhause bieten -

Friedenserziehung

an der Augustinus-

Schule Dülmen 

„Die Welt wird keinen Frieden haben bis der Friede ein Zuhause im Herzen jedes Menschen gefunden hat.“    (Enzyklika PACEM IN TERRIS von Papst Johannes XXIII) Der Friedensmahner- Erinnerung an den „kleinen Frieden“ Ein Blick in die Zeitung macht deutlich, wie weit wir derzeit vom großen Frieden, dem Frieden auf der Welt, entfernt sind. Aber auch der kleine Frieden, der unseren Alltag bestimmen sollte, wird zunehmend gefährdet. Wir alle erleben täglich, dass der „kleine Frieden“ in Familie, Partnerschaft, Arbeitsplatz und Schule empfindlich gestört werden kann. Es ist auch Aufgabe der Schule, an der Verwirklichung des „kleinen Friedens“ im Miteinander vieler Menschen zu arbeiten.Alltag an der Schule: Die Kinder warten vor dem Sachunterrichtsraum auf das Aufschließen der Tür. Sie haben die notwendigen Materialien aus dem Tornister herausgenommen und tragen sie in den Händen. Luise fällt das Etui auf den Boden. Clemens steht hinter ihr, sieht das Missgeschick und schießt mit voller Wucht das Etui weg. Leider trifft er die Hand von Luise, die sich gebückt hatte, um ihr Etui aufzuheben. Luise weint; das Daumengelenk ist dick angeschwollen; Clemens versichert, dass er nur das Etui wegschießen wollte. Drei Kinder stehen weinend vor dem Lehrer. Sie sind von oben bis unten mit Sand bepudert. Einem Kind läuft ein blutiger Kratzer über die Wange. Ein weiteres Kind zeigt einen Gebissabdruck am Oberarm. Alle sind völlig außer sich und schreien durcheinander. „Wir haben um die Wette Sandburgen gebaut und Peter hat sie alle kaputt getreten. Da haben wir uns gewehrt!“ Beispiele für alltägliche Szenen, die uns aufmerksam werden lassen. Für die Augustinus-Schule haben wir im Schulprogramm als Erziehungsziele aufgeschrieben: ·         Erziehung zur Sozialverantwortlichkeit (Rücksichtnahme, Toleranz, Einhalten von Regeln, Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Annahme von Hilfe, Gemeinschaftsleben erfahren, gemeinschaftliches Handeln, Rituale in ihrer Sinnhaftigkeit erleben) ·         Erziehung zur Kommunikationsfähigkeit (Erweiterung der Sprachkompetenz, Gesprächsfähigkeit, Konfliktbewältigung durch Sprache) ·         Erziehung zur Kritikfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit (Kritik angemessen anbringen, Kritik annehmen, Frustrationstoleranz, Annehmen eigener Schwächen) In der Arbeit mit Kindern erfahren wir Lehrerinnen und Lehrer, wie wichtig es ist, für ein friedliches Miteinander zu sorgen. Kinder müssen immer wieder an die grundlegenden Vereinbarungen der Schule erinnert werden. Diese lassen sich in drei Friedensgrundsätzen, die einem jeden helfen können, Tag für Tag in der eigenen Umgebung für den Frieden zu leben und Frieden zu stiften, zusammenfassen:    1. Behandele andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest. 2. Sorge dich täglich um den Frieden und bete dafür. 3. Wage noch heute einen Schritt zum Frieden! Mit den Friedensmahnern werden Kinder täglich auf einfache, ästhetische und unbewusst-eindringliche Art daran erinnert, friedlich miteinander umzugehen. Kinder und Erwachsene an den friedlichen Umgang miteinander zu erinnern, zu mahnen, dass wir immer wieder neu friedlich miteinander umgehen müssen, Gesprächsanlässe und Rituale zum Thema Frieden ganz konkret an unserer Schule bieten, das sollen die Aufgaben des Friedensmahners sein. Die Schule ist ein Ort, an dem Menschen verschiedenen Alters, unterschiedlicher Herkunft und mit vielen voneinander abweichenden, manchmal auch gegensätzlichen Interessen miteinander auskommen müssen. Voraussetzung für ein freundliches und angstfreies Schulklima ist die Fähigkeit der Kinder und Erwachsenen, miteinander verständnisvoll,  höflich und freundlich sowie gewaltfrei umzugehen. Die Augustinus- Schule bemüht sich immer wieder aufs Neue, durch Aktionen und Projekte die Friedensfähigkeit aller zu fördern und zu festigen. Die Kinder der Klassen sollen sich im Unterricht mit dem Thema Frieden an unserer Schule auseinandersetzen. Dazu können Fallbeispiele aus dem Schulalltag oder aktuelle Situationen als Gesprächsanlass dienen. Das Symbol der geöffneten Hand die geben, nehmen, trösten, jemanden gereicht werden kann usw. soll den Kinder unter dem Aspekt der Friedensgeste verdeutlicht werden. Der Friedensmahner als Erinnerungszeichen, als Rufzeichen des friedlichen Miteinanders der Menschen an der Schule, das von allen gemeinsam gestaltet und nur in dieser Gesamtheit wirken kann, soll in das Bewusstsein gerückt werden. In seiner ursprünglichen Form ist der Friedensmahner ein Holzpfahl, auf dem die Worte „FRIEDE AUF ERDEN“ mehrsprachig geschrieben stehen. Solche Friedensmahner findet man bereits an vielen Orten Deutschland und darüber hinaus. Abweichend von dieser einfachen Form machen unsere Friedensmahner das Engagement jedes einzelnen Kindes durch ein „Kunst- Stückchen“ für den Frieden sichtbar. Der Dülmener Künstler Fritz Pietz gestaltete im Sommer 2005 mit allen Kindern der Schule und mit Erwachsenen, die dies ebenfalls möchten, „Friedens-Kunst-Stückchen“ zu erstellen. Diese sollen zu vier Stelen in Rufzeichen-Form verarbeitet werden. Die Stelen werden als „Landmarke“ an verschiedenen Stellen des Schulgeländes aufgestellt. Ihre Aufgabe ist es, im Vorbeigehen daran zu erinnern, wie die Menschen an der Augustinus-Schule miteinander umgehen wollen. Im Schulprogramm steht es: „Wir wollen miteinander leben, uns achten, helfen und gegenseitig annehmen.“ Gemeinsame Morgenaktionen, Gebete oder Tagessprüche sollen mithilfe von Fördermitteln wiederbelebt werden, indem eigene „Friedensbücher“, kleine Friedensmahner für die Klassenwände und aus Holz gefertigte Kerzensständer für Friedenskerzen hergestellt werden. Sie sollen zum Friedensritual in Aussöhnungsgesprächen eingesetzt werden. Unser Friedenslied: Frieden schreit nicht, Frieden ist ganz leise, Frieden tut niemand weh. Schenk uns Frieden, lass uns gemeinsam durch dieses Leben geh’n.
Augustinus-Schule
Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen