Das Schulprogramm der Augustinus-Schule

Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen
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4. Die Gestaltung der pädagogischen Aufgaben an der Augustinus-Schule – ein pädagogischer Konsens
4.1. Bildung
Bildung ist ein lebenslanger Vorgang, für den wir unter Einbeziehung christlicher Wertvorstellungen Grundlagen legen wollen. Ausgehend von den geltenden Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule sehen wir Lehrerinnen, Lehrer und Erziehungsberechtigten der Kinder der Augustinus-Schule als Bekenntnisschule die folgenden Bildungs- und Erziehungsaufgaben als vorrangig an:
4.2. Erziehung • Erziehung zur Selbstständigkeit (ICH-Stärkung, Kompetenzerweiterung, Handlungsbereitschaft, Entfaltung individueller Fähigkeiten, Förderung der eigenen Kreativität) • Erziehung zur Sozialverantwortlichkeit (Friedensfähigkeit, Rücksichtnahme, Toleranz, Einhalten von Regeln, Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Annahme von Hilfe, Gemeinschaftsleben erfahren, gemeinschaftliches Handeln, Rituale in ihrer Sinnhaftigkeit erleben) • Erziehung zum Umweltbewusstsein (Achtung vor der Schöpfung, Bewahrung der Schöpfung, verantwortungsvoller Umgang mit Natur, Technik und Medien) • Erziehung zur Kommunikationsfähigkeit (Erweiterung der Sprachkompetenz, Gesprächsfähigkeit, Konfliktbewältigung durch Sprache) • Erziehung zur Kritikfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit (Kritik angemessen anbringen, Kritik annehmen, Frustrationstoleranz, Annehmen eigener Schwächen) 4.3. Unterricht Um die Bildungsziele der Grundschule erreichen zu können, muss der Unterricht erziehend sein. Das bedeutet, dass die Methoden und Arbeitsformen sowohl die Entwicklung der Sachkompetenzen als auch der Sozialkompetenzen ermöglichen müssen. Das Kernziel des Unterrichtes an der Augustinus-Schule wird folgendermaßen definiert: Alle Kinder sollen grundlegende Kompetenzen für das eigene Leben, Lernen und Leisten erwerben. Sie eignen sich Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf individuellen und gemeinsamen Wegen in freundlicher und angenehmer Lernatmosphäre an und entwickeln sie selbstständig weiter. Diesem Ziel ordnen sich die eingesetzten Unterrichtsmethoden unter. Komplexe Unterrichtsmethoden erfordern die Beherrschung elementarer Grundfertigkeiten, die die Kinder systematisch im Unterricht erlernen. Eine ausführliche Liste von Grundfertigkeiten zu den Lern- und Arbeitstechniken sowie den Gesprächs- und Kooperationsmethoden enthält der Anhang des Schulprogramms. Komplexe Unterrichtsmethoden bauen auf den Grundfertigkeiten auf. Die Methoden der Unterrichtsgestaltung müssen so gewählt werden, dass eine Motivation für die Kinder entsteht, den Unterricht mitzuplanen und mitzugestalten. Dabei müssen die individuellen Lernausgangslagen berücksichtigt werden, die die differenzierenden Maßnahmen bestimmen. Die Methoden des Unterrichts an der Augustinus-Schule setzen sich aus klassenbezogenen und individuellen, kooperativen und kommunikativen Methoden in einer breiten Vielfalt zusammen. Eine Methodenkartei mit Anregungen zur Gestaltung eines effektiven und abwechslungsreichen Unterrichts steht als Anlage zum Schulprogramm zur Verfügung. Damit Unterrichtsmethoden auch systematisch im Blick behalten, erprobt und trainiert werden, schlägt die Lehrer/innenkonferenz einen Methodenplan für das jeweilige Schuljahr vor. Er besteht aus zehn Methodenvorschlägen, die jeweils etwa einen Monat lang als „Methode des Monats“ einen besonderen Stellenwert in der Unterrichtsdurchführung aller Klassen haben sollen. 4.4. Leistung • Leistung zu erbringen, ist Grundbedürfnis eines jeden Menschen. • Kinder im Grundschulalter sind wissbegierig, lernbereit und sollen Fehler als Wegweiser zum Lernen verstehen („Fehlerfreundlichkeit“). • Diese Grundhaltung, Grundeinstellung, aufzugreifen, zu bewahren, zu nutzen und zu fördern, ist Chance für das Lernen in der Augustinus-Schule. • Leistungen wahrzunehmen und zu würdigen, ist Aufgabe der Lehrerin, des Lehrers. • Dabei muss die Grundschule die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten (Kompetenzbereiche des Schulfähigkeitsprofils) berücksichtigen. • Leistungsanforderungen und Aufgabenstellungen müssen sich an den Lernmöglichkeiten orientieren, damit jedes Kind ermutigt wird, im Rahmen seiner Möglichkeiten erfolgreich zu lernen. Dies ist am besten in den verschiedenen Formen des offenen Unterrichts mit individueller Förderung möglich. • Zur Qualitätssicherung verständigen sich die Lehrkräfte einer Jahrgangsstufe über Unterrichtsinhalte (Arbeitspläne), Konzepte, Kompetenzerwartungen, Leistungsanforderungen und Leistungsbewertungen im Rahmen der individuellen und anforderungsbezogenen Bezugsnormen. 4.5. Hausaufgaben Hausaufgaben werden individuell nach Schwierigkeitsgrad, Umfang, Neigung und Interesse sowie auch in unterschiedlichem Zeitumfang gestellt. Es ist auch möglich Wochenplan-Hausaufgeben, Förderplanaufgaben oder Aufgaben in einem Zeitraster (z. B. rechne 10 Minuten mit …) zu stellen. Hausaufgaben werden immer im Unterricht und schriftlich gestellt. Sie werden geprüft und in den Unterricht einbezogen. Die Hausaufgaben sollten in der Klasse 1 und 2 ungefähr bis zu 30 Minuten und in der Klasse 3 und 4 ungefähr bis zu 60 Minuten dauern. Ein Hausaufgabenheft dient den Kindern zum Aufschreiben der Hausaufgaben. Eltern, Lehrer und Erzieher können außerdem Mitteilungen darin vermerken. Die Kinder sollen die Hausaufgaben selbstständig und sorgfältig bearbeiten. Hierbei kommt es nicht darauf an, dass die sie fehlerfrei sind. Kleine Tipps dürfen selbstverständlich gegeben und auch Verständnisfragen beantwortet werden. Die Kinder überarbeiten ihre Hausaufgaben selbstständig. Wenn ein Kind die Aufgaben nicht bearbeiten kann, weil es sie nicht verstanden hat, so wird das als Mitteilung ins Hausaufgabenheft geschrieben.
Augustinus-Schule
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Das Schulprogramm der Augustinus-

Schule

Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen Augustinus-Schule

Das Schulprogramm

der Augustinus-

Schule

Inhalt

1. Das Schullogo – Erkennungszeichen

und Leitbild der Augustinus-Schule

2. Entwicklung und Fortschreibung des

Schulprogramms

3. Die Augustinus-Schule als Dülmener

Grundschule

4. Die pädagogische Grundorientierung

und der Erziehungsauftrag an der

Augustinus-Schule – ein pädagogischer

Konsens

4.1. Bildung

4.2. Erziehung

4.3. Unterricht

4.4. Leistung

4.5. Hausaufgaben

5. Der Unterricht in seinen

verschiedenen Ausprägungen

5.1. Konzept für die

Schuleingangsphase

5.1.1. Grundsatzüberlegungen zur

organisatorischen Umsetzung

5.1.2. Konzeptionelle Überlegungen zur

individuellen Förderung

5.1.3. Organisation der individuellen

Verweilzeiten in der

Schuleingangsphase

5.1.4. Schuleingangsdiagnostik

5.1.5. Fördermethodik

5.1.6. Einbindung einer

sozialpädagogischen Fachkraft

5.1.7. Kooperation innerhalb des

Kollegiums

5.1.8. Beratung von Eltern vor und in

der Schuleingangsphase

5.2. Fächerübergreifender Unterricht

5.3. Projekte und Projektunterricht

5.4. Fachlehrpläne

5.5. Begegnung mit Sprachen

5.5.1. Aufgaben und Ziele

5.5.2. Wege der Begegnung mit Sprache

5.5.3. Rahmenbedingungen

5.6. Offene Unterrichtsformen

5.7. Medienecken und

Selbstlernzentrum „Ausguck“

6. Die Förderung von Kindern mit

unterschiedlicher Begabung

6.1. Grundsätzliche Überlegungen zum

Förderkonzept

6.2. Förderkonzept (Schaubild)

6.3. Gemeinsamer Unterricht

behinderter und nichtbehinderter

Kinder

6.4. Förderung Hochbegabter

6.5. Förderung ausländischer und

ausgesiedelter Kinder

(Handlungskonzept)

6.6. Förderung im Lesen und

Rechtschreiben

6.7. Lern- und Schullaufbahnberatung

6.7.1. Übergang in die Grundschule

6.7.2. Schullaufbahnberatung

7. Die Gestaltung des Schullebens

7.1. Schulhofgestaltung

7.2. Gestaltung des Schulgebäudes

7.3. Feste, Feiern und Aktionen im

Schuljahr

7.3.1. Verbindliche Jahresfeste

7.3.2. Vorschläge für mögliche Feste

7.4. Religiöses Schulleben

7.5. Rhythmisierung des Schultages:

Bewegung – Stille

7.6. Unterrichtsgänge – Ausflüge –

Klassenfahrten

7.7. Vertretungskonzept

8. Die Zusammenarbeit mit den Eltern

und Erziehungsberechtigten

9. Betreuungsangebot „Schule

kunterbunt“ in Zusammenarbeit mit

dem Elternverein Au-gustinus-

Grundschule e.V.

10. Der Verein der Freunde und

Förderer der Augustinus-Grundschule

e.V.

11. Gestaltung der Offenen

Ganztagsgrundschule in Kooperation

mit dem Sozialdienst katholischer

Frauen (SkF)

12. Ausbildung zur Lehrerin und zum

Lehrer (Begleitprogramm)

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