Das Schulprogramm der Augustinus-Schule

Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen
5. Der Unterricht in seinen verschiedenen Ausprägungen
Augustinus-Schule
5.1. Konzept für die Schuleingangsphase 5.1.1. Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule Die ersten Erfahrungen mit der Institution Schule prägen häufig die künftige Einstellung der Kinder zur Schule und zum Lernen überhaupt. Das Kollegium der Augustinus-Schule ist bemüht, in enger Zusammenarbeit mit den im Schulbezirk ansässigen Kindergärten den Übergang fließend zu gestalten und „die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen“. Gegenseitige Kontaktaufnahmen unterschiedlichster Art ermöglichen und gewährleisten, dass die Schulanfänger ihnen vertraute Formen des alltäglichen Lebens, Spielens und Arbeitens, der Bewegung und des Sports an der Schule vorfinden. Schon vor der Anmeldung bzw. vor Schulantritt werden Möglichkeiten der Teilnahme am Schulleben angeboten: Im Rahmen von Festen, Feiern und Aktionen und besonders im Rahmen des "Gläsernen Schulvormittags" sind unsere Schulneulinge bei Projekttagen, Schulfesten etc. herzlich willkommen. Alle Schulneulinge nehmen in Zusammenarbeit mit den Kindergärten darüber hinaus während eines Schnuppertages am Unterricht der Klasse1 teil und erkunden den Pausenhof in der großen Pause mit allen Schülern/Innen der Schule. Bei Hospitationen von Lehrkräften im Kindergarten wird gegenseitiges Kennenlernen ermöglicht. 5.1.2. Grundsatzüberlegungen zur Gestaltung der Schuleingangsphase Die Klassen 1 und 2 werden als Schuleingangsphase geführt. Zielsetzung der Schuleingangsphase ist es, alle schulpflichtigen Kinder eines Jahrganges entsprechend dem Grad ihrer Entwicklung zu fördern; jedes Kind individuell so zu fördern, dass es ohne Brüche in seinen geistigen und sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen in dem ihm bekannten Lernfeld die Schuleingangsphase in einem, zwei oder drei Jahren durchlaufen kann. Ein Bruch durch einen möglichen Wechsel der Lerngruppe wird gemildert oder sogar vermieden, indem Kind, Klasse und Lehrkraft Zeiten gegenseitiger Hospitation nutzen und sich so bereits im Vorfeld kennenlernen können. An der Augustinus-Schule wird die Schuleingangsphase klassenaufsteigend und jahrgangsbezogen unterrichtet. Um den Zielsetzungen entsprechen zu können und die individuelle Förderung des einzelnen Schülers / der einzelnen Schülerin zu gewährleisten, hat die Schule dieses Förderkonzept für die Eingangsphase entwickelt. 5.1.3. Konzeptionelle Überlegungen zur individuellen Förderung Offene Unterrichtsformen mit individualisierten Lernwegen sind geeignete Möglichkeiten, Kinder entsprechend ihrer jeweiligen Lernausgangslage zu fördern. Die Lehrkräfte des ersten Schuljahres legen einen Arbeitsschwerpunkt des Anfangsunterrichtes so an, dass Methoden des selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernens früh angebahnt werden. Ein Training in den Grundkompetenzen des angeleiteten Lernens (z. B. aktives Zuhören; Gesprächsregeln, u.a.) fördert die Entwicklung der Methodenkompetenz. Zusätzlich gibt es verbindlich das Prinzip der "Methode des Monats", das dazu führt, dass grundlegende Methoden und Arbeitstechniken systematisch eingeführt, vertieft und geübt werden. Die Entwicklung der Schulfähigkeit erfordert häufig ein angeleitetes Lernen in Kleingruppen und in Einzelbetreuung (="Lernstudio"). Eine zeitweilige äußere Differenzierung ist unter Einbezug einer sozialpädagogischen Fachkraft möglich. Das "Lernstudio" beinhaltet sowohl die binnendifferenzierende Förderung als auch die äußere Differenzierung der Kinder in wechselnder Zusammensetzung (s. 5.1.6. Einbindung einer sozialpädagogischen Fachkraft). 5.1.4. Schuleingangsdiagnostik Jede/r Schulanfänger/in der Schule wird in einem Kennenlerngespräch mit seinen/ihren Eltern gemeinsam individuell begrüßt. Im Rahmen dieser Erstbegegnung werden durch spielerische Übungen Beobachtungen zu verschiedenen Bereichen der Schulfähigkeit gemacht. Während des Kennenlernens können Hinweise der Kindertagesstätte (soweit das Einverständnis der Erziehungsberechtigten dazu vorliegt) einbezogen werden. So erhält die Schule bereits im November des Jahres vor der Einschulung Hinweise zu den sozialen Kompetenzen, der Sprache, der Wahrnehmung, der Motorik und den kognitiven Fähigkeiten des/r Schulanfänger/in. Diese Hinweise werden in einer Informationssammlung dokumentiert. Die Eltern erhalten Empfehlungen zur individuellen Unterstützung ihres Kindes. Dadurch soll die bestmögliche Entwicklung der Schulfähigkeit bereits vor Eintritt in die Grundschule erreicht werden. Die Informationssammlung dient gleichzeitig den Lehrkräften im Anfangsunterricht zur Erstorientierung. Wenn Kinder Lern- und Entwicklungsstörungen zeigen, kann über besondere vorschulische Fördermaßnahmen beraten werden. Zur weiteren Lernstands- und Förderdiagnostik stehen einheitliche und fachbezogene Beobachtungsbögen allen Lehrkräften der Augustinus-Schule zur Verfügung 5.1.5. Unterstützungssysteme Die durch eine Förderdiagnostik ermittelten Kompetenzen und Entwicklungsrückstände sind eng mit der Entwicklung von individuell abgestimmten Arbeits- und Förderplänen zu verzahnen. Eine Unterstützung erfolgt durch eine/n Förderschullehrer/in (vgl. 6.2. Förderkonzept) 5.1.6. Einbindung einer sozialpädagogischen Fachkraft Sozialpädagogische Förderung unterstützt die Entwicklung der Schulfähigkeit der Kinder mit Entwicklungsrückständen. Die sozialpädagogische Fachkraft wird als gleichberechtigtes Teammitglied der Schuleingangsphase in die Arbeit eingebunden. Die Arbeitsschwerpunkte erstrecken sich auf die Förderdiagnostik und deren Umsetzung in den Bereichen sensorische Integration (einschließlich Motorik), Sprache (insbesondere phonologische Bewusstheit), mathematische Vorläuferfähigkeiten, Grundlagen mathematischer Bildung und die Entwicklung des Arbeits-, Sozial- und Spielverhaltens. Die Entwicklung der Schulfähigkeit ist gemeinsame Aufgabe der Lehrkräfte und der sozialpädagogischen Fachkraft innerhalb der Schuleingangsphase. In Absprache miteinander werden Förderdiagnosen durchgeführt, Förderpläne aufgestellt und umgesetzt. Dazu wird die sozialpädagogische Fachkraft im Lernstudio sowohl im Team-Teaching als auch in äußerer Differenzierung tätig (vgl. Das sozialpädagogische Förderkonzept). 5.1.7. Beratung von Eltern vor und in der Schuleingangsphase Die Elternberatung beginnt mit dem Kennenlernen der Kinder an der Augustinus-Schule. Sie wird durch individuelle Beratungsgespräche im Rahmen der Lernberatungstage kontinuierlich weitergeführt. (Siehe auch Schaubild unter 6.7.1.) 5.1.8 . Die Anmeldung im Überblick
5.2. Fächerübergreifender Unterricht Die Ausbildungsordnung Grundschule legt fest, dass der Unterricht fächerübergreifend auszurichten ist. Dies bedeutet, dass zu einem Thema in mehreren Lernbereichen gearbeitet wird, ohne die fachspezifischen Aspekte zu vernachlässigen. Dadurch wird ein Thema aus verschiedenen Perspektiven bearbeitet und ein vielschichtiger Erkenntnis- und Erfahrungsgewinn ermöglicht. Eine sinnvolle Kombination der Fächer und Lernbereiche ergibt sich aus dem Thema. Die jeweilige Jahresarbeitsplanung berücksichtigt - wo sinnvoll und möglich - diese Vernetzung. Die unterschiedlichen Zugänge der Schüler/innen zu einem Thema werden somit berücksichtigt. Statt bruchstückhaft zu unterrichten, werden Sinnzusammenhänge gewahrt und ermöglicht. Soziales Lernen und offenes Miteinander werden gefördert. Der fächerübergreifende Unterricht kann Schüler/innen motivieren, ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Kenntnisse einzubringen, ihr Neugierverhalten fördern und zu differenziertem Arbeiten führen. 5.3. Projekte und Projektunterricht Neben dem Lernen im Klassenverband bei Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit messen die Richtlinien dem Zusammenleben und Miteinanderlernen im klassen- und jahrgangsübergreifenden Unterricht mit seinen vielfältigen sozialen Erfahrungen besondere Bedeutung zu. „Es ist Aufgabe der Grundschule, die Fähigkeiten, Interessen und Neigungen der Kinder aufzugreifen und sie mit den Anforderungen fachlichen und fächer-übergreifenden Lernens zu verbinden.“ (Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in NRW S. 12). Deshalb soll jedem Kind im Laufe der Grundschulzeit die Möglichkeit geboten werden, an Projekten, d. h. komplexen Unterrichtsvorhaben, die thematisch der Lebenswirklichkeit der Kinder entnommen sind, mitzuwirken. Hierbei dürfen die Kinder sich selber mit ihrem Können einbringen und selbstbestimmt lernen. Dadurch können sie in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden und ein Gefühl der Eigenverantwortung entwickeln. Den Lehrkräften bieten Projekte die Möglichkeit, exemplarisch ein Thema von vielen Seiten durchleuchtet und ausgestaltet sowie unter Einbeziehung mög-lichst vieler Sinne, lustbetont an die Kinder heranzutragen. Die Aussicht auf das Anfertigen und möglicherweise „In-Besitz-Nehmen“ eines Produktes wirkt auf die Kinder stark motivierend. Durch die Präsentation von Schülerarbeiten an außerschulischen Orten bzw. Präsentationszeiten am Nachmittag kann eine weitere Öffnung von Schule erreicht werden. Auch werden die Eltern hierbei intensiv am Schulleben beteiligt. Mit der Arbeit an kleineren, teilweise fächerübergreifenden Vorhaben werden die Schüler/innen im Klassenverband bekannt gemacht (z. B. beim Gestalten eines Theaterstückes oder eines Klassenfestes). An größeren Vorhaben könnte ggf. die ganze Schule beteiligt werden. Solche Projekte, an denen alle Kinder und Lehrer/innen der Schule teilnehmen, stärken in den Kindern das Bewusstsein schulischer Gemeinschaft. Da der zeitliche und finanzielle Aufwand eines Schulprojektes erheblich sein kann, sind umfangreichere Vorhaben einmal im Schuljahr durchführbar. Dazwischen können kleinere gemeinsame Veranstaltungen (z. B. ein Krippenspiel, die Ausgestaltung eines gemeinschaftlich genutzten Raumes, das Feiern einzelner Feste des Jahreskreises usw.) das Schulleben bereichern und den Erfahrungsbereich der Kinder erweitern.
Projektunterricht soll als eine Unterrichtsform neben anderen in den Unterricht jeder Klasse eingebunden werden.
5.4. Fachlehrpläne Grundlage für die Aufstellung von Bildungsplänen sind die Richtlinien und Lehrpläne der Grundschule in der jeweils aktuellen Fassung. Daraus ergibt sich der Auftrag, die Inhalte und Ziele des Unterrichts so zu strukturieren, dass ihre Erarbeitung im Ablauf eines Schuljahres möglich ist. Die Lehrerinnen und Lehrer der Augustinus-Schule unterrichten nach der Einführung der neuen kompetenzorientierten Richtlinien und Lehrplänen von 2008 nach den schulintern erarbeiteten Arbeitsplänen in allen Fächern. Alle Arbeitspläne sind auf der Schulhomepage veröffentlicht und in sogenannten Lotusdiagrammen dargestellt. Aus diesem Diagramm wird eine geplante Verteilung der Unterrichtsinhalte und Kompetenzerwartungen im Jahresverlauf ersichtlich. Im Schuljahr 2017/18 beginnt die Arbeit an Jahresarbeitsplänen, die in ihrer Übersicht mögliche Verknüpfung der einzelnen Fächer vereinfachen, beim Wechsel einer Lehrkraft einen schnellen Blick über den Stand der Klasse / Jahrgangsstufe erlauben und Planungsübersicht über Themen und Zeiträume geben. Diese Jahresarbeitspläne werden zunächst für die Fächer Deutsch/ Sachunterricht in allen Jahrgängen erstellt, erprobt und evaluiert. Geplant ist die Erweiterung dieser Arbeit auch auf die weiteren Fächer der Grundschule. 5.5. Begegnung mit Sprachen Grundschulkinder begegnen vor und während ihrer Schulzeit auf vielfältige Weise anderen Sprachen. Englisch als häufige Begegnungssprache im Alltag, z.B. durch Einflüsse aus Musik, Werbung, Technik oder Anglizismen, ist Bestandteil der Stundentafel und wird ab dem zweiten Halbjahr des ersten Schuljahres unterrichtet. Darüber hinaus ist das Zusammenleben vielfältiger Nationalitäten durch Migration und Zuzug eine Lebenswirklichkeit, die unumgänglich den Kontakt zu unterschiedlichsten Sprachen und Kulturen beinhaltet. Die Zukunft für unsere Kinder wird zunehmend international. Somit kann durch die Begegnung mit Sprachen in der Grundschule sowohl die Sprachkompetenz gefördert werden, vor allem aber eine interkulturelle Kompetenz beeinflusst werden, die Brücken durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Sprachen baut. 5.5.1. Aufgaben und Ziele Die Begegnung mit Sprachen hilft Ängste vor dem Fremden oder Andersartigen zu überwinden und erzieht zum gegenseitigen Verstehen. erschließt den Kindern Möglichkeiten sprachlicher und interkultureller Kommunikation. weckt Interesse an Sprache und Freude am Umgang mit ihnen und macht die prinzipielle Gleichwertigkeit der Sprachen bewusst. trägt dazu bei, dass Kinder die Erscheinungsformen ihrer eigenen Muttersprache besser erkennen und differenzierter mit ihr umgehen. lässt Kinder im Spiel und im sozialen Kontakt ihre erweiterten Möglichkeiten der Kommunikation und des Untersuchens von Sprache erfahren. Die Erweiterung sprachlicher und kultureller Erfahrungen soll bei den Kindern Selbst- und Welterkenntnis anbahnen, sie schrittweise zu selbstständigem und verantwortungsbewusstem Handeln hinführen und Haltungen aufbauen helfen, die für die Persönlichkeitsentwicklung und die mündige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erforderlich sind. 5.5.2. Wege der Begegnung mit Sprache Auch bei der Begegnung mit Sprache knüpfen wir an die Erfahrungen und Interessen der Kinder an und lernen in Situationen, die für die Kinder Bedeutung haben. Im Mittelpunkt steht das Kind in seiner Beziehung zu Sprachen, nicht der systematische Erwerb fremdsprachlicher Kompetenzen. "Begegnung mit Sprachen" ist kein eigenständiges Fach. Grundsätzlich lässt jedes Fach die Begegnung mit Sprachen zu. In Liedern, Reimen oder Spielen werden interkulturelle Besonderheiten, aber auch Gemeinsamkeiten themati-siert. Kinder werden ermutigt, sich im Umgang mit Sprachen zu erproben, die eigene Sprache auf neue Weise zu betrachten und dabei Unterschiede und Sprachverwandtschaften zu erforschen und auch fremde Schriften zu entdecken. 5.6. Offene Unterrichtsformen Es gibt in der Literatur keine eindeutige  Definition des Begriffes „Offener Unterricht“. Offener Unterricht war und ist einer dauernden Veränderung unterworfen und daher selbst ein sehr offenes Konzept. Der offene Unterricht ist keine Unterrichtsform, sondern ein pädagogisches Konzept, das vom Idealfall des selbstgesteuerten Lernens ausgeht. Die Öffnung von Unterricht ist eine pädagogische Grundeinstellung, eine Grundhaltung dem Unterricht gegenüber. Der offene Unterricht möchte den Schülern/innen keine fertig verpackten Informationen liefern, sondern will sie dazu auffordern, ihre Lernumwelt mit zu gestalten. Wichtig ist dem offenen Unterricht die Weckung und Stärkung selbststeuernder und kreativer Kräfte im Kind. Somit bahnen wir durch die offenen Unterrichtsformen das Erreichen folgender Ziele an: - Erziehung zum Gebrauch der Wahlfreiheit - selbstgesteuerter Zuwachs von Fertigkeiten, Wissen und Können - selbstgesteuertes Sozial-, Arbeits- und Leistungsverhalten - Ermöglichung eigenverantwortlichen Handelns - Stärkung des Selbstvertrauens und der Persönlichkeitsbildung Lernformen, die eine Öffnung des Unterrichtes besonders gut ermöglichen und die bei uns an der Augustinus-Schule bereits praktiziert werden, sind: - Freiarbeit - Tagesplanarbeit - Wochenplanarbeit - Stationenlernen - Werkstattarbeit - Projektarbeit Diese Lernformen beinhalten vor allem das Merkmal des organisatorisch und methodisch offenen Unterrichts. Das bedeutet, die Schülerinnen und Schüler können je nach genutzter Lernform die Arbeit, die Arbeitszeit, das Arbeitstempo und die Arbeitspartner selbst wählen. Auch können sie zwischen verschiedenen Lernwegen wählen. An unserer Schule werden die oben genannten Formen in unterschiedlicher Ausprägung praktiziert. Um eine weitere Öffnung des Unterrichts erreichen zu können, sind folgende Voraussetzungen nötig: - eine gute personelle Besetzung - eine differenziertere räumliche Ausstattung - eine zur Öffnung von Unterricht passende materielle Ausstattung 5.7. Medienecken und das Selbstlernzentrum „Ausguck“ „Die Einbeziehung der Neuen Medien in die Schule soll mit dazu beitragen, Formen des selbst gesteuerten Lernens, neue Möglichkeiten der Wahrnehmung, der Informationsgewinnung und –verarbeitung und Formen der Selbstkontrolle zu entwickeln und zu praktizieren.“ (ebd., S. 137) Demgegenüber sind auch kritische Stimmen zur Computernutzung zu berück-sichtigen. Der Computer und seine Programme sind kein Allheilmittel für besseres Lernen. Ein reflektierter und anforderungsangepasster Einsatz ist demnach Ziel des Unterrichts an unserer Schule. An der Augustinus-Schule wird der PC in diesem Sinne für vielfältige Lernaufgaben eingesetzt. Übungssoftware zu verschiedenen Lernbereichen (Deutsch, Mathematik und Sachunterricht) ist vorhanden. In den Medienecken jeder Klasse und im Selbstlernzentrum „Ausguck“ stehen den Kindern Computer zur Verfügung. Alle Computer sind vernetzt und können das Internet als Informations- und Kommunikationsquelle nutzen. Durch die Inanspruchnahme der Angebote des Medienzentrums für den Kreis Coesfeld (EDMOND) ist es möglich, unterschiedliche Videofilme an jedem entsprechend leistungsfähigen Einzelrechner zu betrachten und damit zu lernen. In den Räumen des Selbstlernzentrums „Ausguck“ befinden sich zehn multimedia- und internetfähige Rechner, ein kleiner Arbeitsraum sowie eine Bücherei mit kindgerechten Sachbüchern und Lexika. Neue und „alte“ Medien stehen den Kindern direkt nebeneinander zur Verfügung, um Informationen, die für den Unterricht und darüber hinaus benötigt werden, möglichst selbstständig und rasch zu beschaffen. Dazu erlernen die Kinder Techniken der Informationsgewinnung, die ihnen die Fähigkeit vermitteln sollen, durch das Verständnis von Texten Aspekte ihrer Welt besser zu verstehen und die erworbene Information für das eigenständige Nachdenken und Handeln zu nutzen. Auch die Wahl des Mediums - Computer oder Buch - wird zum Gegenstand des Schülerhandelns. Kinder erleben, dass Informationen aus Büchern schneller und anschaulicher zur Verfügung stehen können, als solche aus dem Internet. Demgegenüber bietet das Internet bequeme Recherchemöglichkeiten in einer riesigen Bandbreite und Aktualität.
Augustinus-Schule

Das Schulprogramm der Augustinus-

Schule

Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen Augustinus-Schule

Das Schulprogramm

der Augustinus-

Schule

Inhalt

1. Das Schullogo – Erkennungszeichen

und Leitbild der Augustinus-Schule

2. Entwicklung und Fortschreibung des

Schulprogramms

3. Die Augustinus-Schule als Dülmener

Grundschule

4. Die pädagogische Grundorientierung

und der Erziehungsauftrag an der

Augustinus-Schule – ein pädagogischer

Konsens

4.1. Bildung

4.2. Erziehung

4.3. Unterricht

4.4. Leistung

4.5. Hausaufgaben

5. Der Unterricht in seinen

verschiedenen Ausprägungen

5.1. Konzept für die

Schuleingangsphase

5.1.1. Grundsatzüberlegungen zur

organisatorischen Umsetzung

5.1.2. Konzeptionelle Überlegungen zur

individuellen Förderung

5.1.3. Organisation der individuellen

Verweilzeiten in der

Schuleingangsphase

5.1.4. Schuleingangsdiagnostik

5.1.5. Fördermethodik

5.1.6. Einbindung einer

sozialpädagogischen Fachkraft

5.1.7. Kooperation innerhalb des

Kollegiums

5.1.8. Beratung von Eltern vor und in

der Schuleingangsphase

5.2. Fächerübergreifender Unterricht

5.3. Projekte und Projektunterricht

5.4. Fachlehrpläne

5.5. Begegnung mit Sprachen

5.5.1. Aufgaben und Ziele

5.5.2. Wege der Begegnung mit Sprache

5.5.3. Rahmenbedingungen

5.6. Offene Unterrichtsformen

5.7. Medienecken und

Selbstlernzentrum „Ausguck“

6. Die Förderung von Kindern mit

unterschiedlicher Begabung

6.1. Grundsätzliche Überlegungen zum

Förderkonzept

6.2. Förderkonzept (Schaubild)

6.3. Gemeinsamer Unterricht

behinderter und nichtbehinderter

Kinder

6.4. Förderung Hochbegabter

6.5. Förderung ausländischer und

ausgesiedelter Kinder

(Handlungskonzept)

6.6. Förderung im Lesen und

Rechtschreiben

6.7. Lern- und Schullaufbahnberatung

6.7.1. Übergang in die Grundschule

6.7.2. Schullaufbahnberatung

7. Die Gestaltung des Schullebens

7.1. Schulhofgestaltung

7.2. Gestaltung des Schulgebäudes

7.3. Feste, Feiern und Aktionen im

Schuljahr

7.3.1. Verbindliche Jahresfeste

7.3.2. Vorschläge für mögliche Feste

7.4. Religiöses Schulleben

7.5. Rhythmisierung des Schultages:

Bewegung – Stille

7.6. Unterrichtsgänge – Ausflüge –

Klassenfahrten

7.7. Vertretungskonzept

8. Die Zusammenarbeit mit den Eltern

und Erziehungsberechtigten

9. Betreuungsangebot „Schule

kunterbunt“ in Zusammenarbeit mit

dem Elternverein Au-gustinus-

Grundschule e.V.

10. Der Verein der Freunde und

Förderer der Augustinus-Grundschule

e.V.

11. Gestaltung der Offenen

Ganztagsgrundschule in Kooperation

mit dem Sozialdienst katholischer

Frauen (SkF)

12. Ausbildung zur Lehrerin und zum

Lehrer (Begleitprogramm)

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