Das Schulprogramm der Augustinus-Schule

Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen
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6. Die Förderung der Kinder mit unterschiedlicher Begabung 6.1. Grundsätzliche Überlegungen zum Förderkonzept Individuelle Förderung aller Kinder, also der leistungsschwachen, der besonders begabten und der im Leistungsmittelfeld befindlichen Schülerinnen und Schüler ist ein Leitgedanke des Schulgesetzes. Jedes Kind hat ein Recht auf individuelle Förderung. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Augustinus-Schule den Kindern, die vorübergehend oder dauerhaft folgenden Gruppen zuzuordnen sind: • Lernschwache und lernbeeinträchtigte Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf • Kinder mit Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben • Kinder mit Schwierigkeiten in Mathematik • Motorisch auffällige Kinder • Emotional gestörte Kinder • Sozial vernachlässigte Kinder Ebenso findet es die Augustinus-Schule wichtig, besonders begabte Kinder in einer raschen Lernentwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Auch musische, kreative und sportliche Talente sollen entsprechend ihren Begabungen gefördert werden. 6.2 Förderkonzept Die Maßnahmen und Möglichkeiten der individuellen Förderung an der Augustinus-Schule fasst das nachstehende Schaubild zusammen: Die Förderung der Kinder der Augustinus-Schule soll den ganzen Menschen im Blick haben. Aufgabe der Förderung ist daher, die bestmögliche Entwicklung in den Bereichen Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Persönlichkeitsentwicklung und Sportförderung voranzutreiben. In diesem Sinne bedeutet fördern, Anregung und Unterstützung zur Selbstförderung zu geben. Basis der Förderplanung ist eine Diagnostik, die es erlaubt, individuelle Förderplanungen vorzunehmen. Eine Förderdiagnostik findet • beim Kennenlernen der Schulanfänger (Instrument: „Wahrnehmungen und Empfehlungen zur Vorbereitung des Schulanfangs“), • während des Anfangsunterrichtes (Instrument: Förderdiagnostik – Mathematik im Anfangsunterricht; Schülerbeobachtungsbogen Deutsch 1. Jahrgangsstufe), • während des Unterrichtes (Instrumente: Beobachtungsbögen zum Arbeitsverhalten, zum Sozialverhalten; Schülerbeobachtungsbögen Deutsch – Jahrgangsstufen 1 bis 4; Förderdiagnostik Mathematik – 1. bis 4. Schuljahr; entsprechende Instrumente für Englisch und Sachunterricht müssen noch erarbeitet werden) • (Kreativfächer und Sport müssen noch geeignete Instrumente entwickeln) statt. Die Instrumente wurden von Lehrkräften der Augustinus-Schule entwickelt und stehen jeder Lehrkraft zur Verfügung. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden nach individuellen, in den Teambesprechungen der i-Klassen abgestimmten Förderplänen unterrichtet. Die Förderpläne werden von den Sonderschullehrerinnen als Anlage zum Klassen-buch geführt. Für Schülerinnen und Schüler, die bei der Diagnostik Förderbedarf zeigen, stimmen die betroffenen Lehrkräfte einen individuellen Förderplan ab. Dieser beschreibt sowohl Umfang als auch Dauer der Förderung und die pädagogisch-praktische Umsetzung. Nach einer festgelegten Förderzeit (z. B. vierteljährlich) wird der Förderplan evaluiert, modifiziert oder aufgehoben. Der Unterricht wird so organisiert, dass wechselnde Arbeits- und Sozialformen die Regel sind. Fachspezifische Förderungen finden im zweistündigen Förderunterricht binnendifferenziert im Klassenverband mit individuellen Förderaufgaben statt. Für Kinder mit weiterem Unterstützungsbedarf können zusätzliche Fördermaßnahmen im Lesen, Rechtschreiben, Mathematik und Sport eingerichtet werden. Die Kinder der Offenen Ganztagsgrundschule erhalten durch Lehrkräfte bei Bedarf Förderunterricht im Nachmittagsbereich. Die Förderung wird im Rahmen von „Plus-Gruppen“ durchgeführt, die auf die besondere Situation der Kinder im Nachmittagsbereich methodisch und organisatorisch in enger Absprache mit der Offenen Ganztagsgrundschule Rücksicht nehmen. Kinder der Schuleingangsphase, für die eine dreijährige Verweildauer notwendig wird, werden in Absprache mit den Erziehungsberechtigten zu passender Zeit mit der neuen Lerngruppe vertraut gemacht und ein fließender Übergang vorbereitet.
6.3. Gemeinsamer Unterricht behinderter und nichtbehinderter Kinder Gemeinsamer Unterricht (G.U.) bedeutet: Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf werden gemeinsam in Regelklassen unterrichtet. Nach dem Gesetz zur Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in Schulen haben Eltern behinderter Kinder das Recht, nach Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs, die Beschulung ihrer Kinder in einer Regelklasse zu beantragen. Gemeinsamer Unterricht ist sinnvoll, weil • Behinderte dort gefördert werden können, wo sie wohnen. • lange Fahrwege und lange Abwesenheit von Zuhause gerade für diese jungen Schüler wegfallen. • bestehende Freundschaften aus Nachbarschaft und Kindergarten erhalten blei-ben können. • der Tages-, Jahres- und Lebensrhythmus der behinderten Kinder „normal“ bleibt. • durch den GU die Grundschule eine Schule für alle Kinder wird. • Klassen mit GU in der Regel weniger Schüler als Regelklassen haben. • der GU Hemmungen abbauen und zu mehr gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz führen kann, da der Kontakt zu behinderten Menschen „Normalität“ wird. • die Anwesenheit von Sonderpädagogen in Regelschulen mit GU von Kollegen genutzt werden kann, sich Entscheidungshilfen beim Umgang mit verhaltensauffälligen oder lernbeeinträchtigten Schülern zu holen. Damit GU gelingen kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: • Genügende Räumlichkeiten (Klassenraum, Gruppenraum) • Funktionierende Zusammenarbeit zwischen Grundschullehrkräften und Sonder-pädagogen • Unterstützung durch einen Zivildienstleistenden, Integrationshelfer • Genügend Geldmittel seitens der Kommunen zur Einrichtung der Räumlichkeiten für GU und zur Anschaffung geeigneter Lehr- und Lernmittel zur Förderung der behinderten Kinder • Interesse an und Bereitschaft zum GU seitens des gesamten Kollegiums Aus unseren Erfahrungen heraus erachten wir es als pädagogisch notwendig, dass der Sonderpädagoge in vielen Unterrichtsstunden anwesend ist.
6.4. Förderung hochbegabter Kinder Hochbegabte Kinder können durch ihre Hocherregbarkeit (overexcitability) in den Bereichen Sinneswahrnehmung, Intellekt, Emotionalität, Vorstellungsvermögen, Motorik und Ethik sowie Ästhetik besondere Anforderungen an Unterricht stellen. Die Lehrkräfte der Augustinus-Schule berücksichtigen dies, indem sie gemeinsam mit Erziehungsberechtigten und unter Zuhilfenahme von Expertenwissen (z. B. Schulpsychologischer Dienst) eine schulische Förderung organisieren, die die Ebene der bloßen zusätzlichen Übungen verlässt, ansprechende Denkaufgaben berücksichtigt und die soziale und emotionale Integration der hochbegabten Kinder anstrebt. 6.5.Förderung ausländischer und ausgesiedelter Kinder (Handlungskonzept)
Ziel: • rasches Erlernen der deutschen Sprache • gemeinsamer Unterricht der Kinder mit und ohne Migrationshintergrund hat Vorrang vor getrenntem Unterricht 6.6. Förderung im Lesen und Rechtschreiben Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche werden von der jeweiligen Lehrkraft zunächst binnendifferenziert gefördert. Eine Lese-Rechtschreib-Schwäche ist dann vorhanden, wenn ein Kind über einen Zeitraum von drei Monaten im Lesen und/ oder Rechtschreiben keine den Anforderungen entsprechenden Leistungen erbringt. Zusätzlich zu den Fördermöglichkeiten der Klasse können solche Kinder auch am Förderunterricht im Lesen und Rechtschreiben teilnehmen. Dieser Unterricht zielt auf eine individuelle Förderung jedes Kindes ab und findet in enger Absprache mit den Klassenlehrkräften statt.
Augustinus-Schule
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Das Schulprogramm der Augustinus-

Schule

Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen Augustinus-Schule

Das Schulprogramm

der Augustinus-

Schule

Inhalt

1. Das Schullogo – Erkennungszeichen

und Leitbild der Augustinus-Schule

2. Entwicklung und Fortschreibung des

Schulprogramms

3. Die Augustinus-Schule als Dülmener

Grundschule

4. Die pädagogische Grundorientierung

und der Erziehungsauftrag an der

Augustinus-Schule – ein pädagogischer

Konsens

4.1. Bildung

4.2. Erziehung

4.3. Unterricht

4.4. Leistung

4.5. Hausaufgaben

5. Der Unterricht in seinen

verschiedenen Ausprägungen

5.1. Konzept für die

Schuleingangsphase

5.1.1. Grundsatzüberlegungen zur

organisatorischen Umsetzung

5.1.2. Konzeptionelle Überlegungen zur

individuellen Förderung

5.1.3. Organisation der individuellen

Verweilzeiten in der

Schuleingangsphase

5.1.4. Schuleingangsdiagnostik

5.1.5. Fördermethodik

5.1.6. Einbindung einer

sozialpädagogischen Fachkraft

5.1.7. Kooperation innerhalb des

Kollegiums

5.1.8. Beratung von Eltern vor und in

der Schuleingangsphase

5.2. Fächerübergreifender Unterricht

5.3. Projekte und Projektunterricht

5.4. Fachlehrpläne

5.5. Begegnung mit Sprachen

5.5.1. Aufgaben und Ziele

5.5.2. Wege der Begegnung mit Sprache

5.5.3. Rahmenbedingungen

5.6. Offene Unterrichtsformen

5.7. Medienecken und

Selbstlernzentrum „Ausguck“

6. Die Förderung von Kindern mit

unterschiedlicher Begabung

6.1. Grundsätzliche Überlegungen zum

Förderkonzept

6.2. Förderkonzept (Schaubild)

6.3. Gemeinsamer Unterricht

behinderter und nichtbehinderter

Kinder

6.4. Förderung Hochbegabter

6.5. Förderung ausländischer und

ausgesiedelter Kinder

(Handlungskonzept)

6.6. Förderung im Lesen und

Rechtschreiben

6.7. Lern- und Schullaufbahnberatung

6.7.1. Übergang in die Grundschule

6.7.2. Schullaufbahnberatung

7. Die Gestaltung des Schullebens

7.1. Schulhofgestaltung

7.2. Gestaltung des Schulgebäudes

7.3. Feste, Feiern und Aktionen im

Schuljahr

7.3.1. Verbindliche Jahresfeste

7.3.2. Vorschläge für mögliche Feste

7.4. Religiöses Schulleben

7.5. Rhythmisierung des Schultages:

Bewegung – Stille

7.6. Unterrichtsgänge – Ausflüge –

Klassenfahrten

7.7. Vertretungskonzept

8. Die Zusammenarbeit mit den Eltern

und Erziehungsberechtigten

9. Betreuungsangebot „Schule

kunterbunt“ in Zusammenarbeit mit

dem Elternverein Au-gustinus-

Grundschule e.V.

10. Der Verein der Freunde und

Förderer der Augustinus-Grundschule

e.V.

11. Gestaltung der Offenen

Ganztagsgrundschule in Kooperation

mit dem Sozialdienst katholischer

Frauen (SkF)

12. Ausbildung zur Lehrerin und zum

Lehrer (Begleitprogramm)

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