Das Schulprogramm der Augustinus-Schule

Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen
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7. Die Gestaltung des Schullebens 7.1. Schulhofgestaltung Der Schulhof hat schon weitgehend eine umweltfreundliche und naturnahe Gestaltung bekommen. Der Schulgarten wurde bereits neu gegliedert, ein Sinnesgarten ist geplant. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind kreative Spielmöglichkeiten im Freien. Außerdem sollen Spielgeräte angeboten werden, die dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht werden. Folgende Ideen wurden umgesetzt: Burg als Spielturm Klasse im Freien in Form eines „grünen Klassenzimmers“ (Container) aufgelockerte Gestaltung der Randbeete unter Berücksichtigung umwelt- und vogelfreundlicher Gesichtspunkte, z. B. Entsiegelung von Schulhofflächen, Anbau von heimischen Gehölzen, Aufhängen von Vogelkästen Spielhügel mit Balancierparcour Weidentunnel als Weidendrache Findlinge als Sitzgelegenheit Folgende Ideen bilden ein weiteres Arbeitsfeld: Schulgarten: Pergola Weggestaltung einen zweiten Eingang evtl. mit Rosenbögen versehen Beschilderung der Pflanzen mit Namen und Symbolen Erstellen von Arbeitsmaterialien, die den Zugang zu den unterschiedlichen Pflanzen erleichtern Einbeziehung der Kinder, Eltern oder Großeltern in die Pflege des Gartens Sinnesgarten: Der Sinnesgarten kann sich auf den Schulgarten, aber auch auf das ganze Schulhofgelände erstrecken. Es sollen unterschiedliche Möglichkeiten angeboten werden, die die einzelnen Sinne ansprechen. Es wird eine Pausengestaltung angestrebt, die den Bewegungsbedürfnissen und - interessen der Kinder entspricht und damit Bewegungsgrundtätigkeiten (Klettern, Hüpfen, Laufen, Herauf- und Hinüber-, Hinunterspringen) und neue, vielfältige Bewegungsaktivitäten berücksichtigen soll. Diese bewegungsfreundliche Schulhof- und Pausengestaltung hat sowohl für Schüler als auch für Lehrer Auswirkungen: Schüler: größere Auswahl von Spielen Organisation unterschiedlicher Spielsituationen Mitverantwortung bei der Ausleihe von Spielgeräten behutsamer Umgang mit den Spielgeräten Regelkenntnisse erweitern, Regeln verändern Lehrkräfte: bisher: überwiegend observierende, Unfall verhütende Funktion nun: Blickrichtung auf eine den Kindern helfende, sie bei ihren Bewegungsaktivitäten beschützende Aufgabe das Spielen und Bewegen der Kinder deuten sich nach den Bewegungsinteressen der Kinder erkundigen ihre Bewegungsabsichten verstehen, um angemessen helfen zu können Im Wesentlichen besteht die Hilfestellung des Lehrers in der Hilfe zur Selbsthilfe. 7.2. Gestaltung des Schulgebäudes Die Wände in den Fluren bieten den Klassen Gelegenheit, Bilder, die im Kunstunterricht entstanden sind, zu präsentieren. Dazu stehen den Kindern Bilderrahmen zur Verfügung. Pinnwände und Stelltafeln zeigen aktuelle Arbeiten von Kindern der Schule. Ihre Gestaltung obliegt den Jahrgangsstufen und wird von der Vorsitzenden der Fachkonferenz Kunst in Zusammenarbeit mit den Sprecher/innen der Jahrgangsstufen organisiert. 7.3. Feste, Feiern und Aktionen im Schuljahr 7.3.1. Verbindliche Jahresfeste Einschulung Die Einschulung findet am zweiten Schultag nach den Sommerferien statt. Die Kinder der neuen vierten Schuljahre haben die Einschulungsfeier vorbereitet. Sie haben den Gottesdienst gestaltet und eine zur Einschulung passende Aktion (Theater, Singspiel, o.ä.) eingeübt. Jeder Schulanfänger erhält zur Begrüßung und Erinnerung an den ersten Schultag ein Geschenk. Es knüpft inhaltlich an Gottesdienst und Aktion an und wird von Kindern gestaltet. Abschlussfest Jede Klasse 4 feiert ihr Abschlussfest. In der letzten Schulwoche wird für die gesamte Jahrgangsstufe der Abschlussgottesdienst gefeiert, zu dem die Eltern eingeladen werden. Am letzten Schultag verabschieden sich die Viertklässler von ihren Mitschülern und Lehrern. Advent Jede Jahrgangsstufe gestaltet mindestens einmal in der Adventszeit eine Feier in der Eingangshalle. Karneval (Freitag vor Rosenmontag) Schüler und Lehrer feiern Karneval Vorführung eines Theaterstückes Sport / Spielfest Disziplinen aus den Sommer-Bundesjugendspielen werden mit Elementen eines Juxturniers verbunden und an einem oder mehreren Vormittagen als Spielfest durchgeführt. Alle Jahrgangsstufen nehmen daran teil. Vor den Osterferien wird der vielseitige Mannschaftswettbewerb des dritten Jahrgangs durchgeführt. Klassenmannschaften oder auch Klassen übergreifende Mannschaften messen ihre sportliche Leistungsfähigkeit, ihr Geschick und ihren Teamgeist an verschiedenen Aufgaben. Schulfest Alle vier Jahre findet ein Schulfest statt. Jede Klasse bereitet eine Aktion vor. 7.3.2. Vorschläge für mögliche Feste Jahreszeitlich bedingt und/oder aus dem Unterricht erwachsend können sich Anlässe zu Festen ergeben. Beispiele dafür sind: Lambertifest Erntedankfest Kartoffelfest Apfelfest Backfest Nikolaus / Advent / Weihnachten Frühlingsfest Buchstabenfest Jede Klasse entwickelt in Absprache mit den Erziehungsberechtigten ihre eigene Festkultur. 7.4. Religiöses Schulleben Die Augustinus-Schule als katholische Grundschule legt Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den katholischen Pfarrgemeinden und der evangelischen Kirchengemeinde. Dies wird durch in der Regel wöchentliche Schulgottesdienste – einschließlich ökumenischer Gottesdienste -, die Einladung an die Pfarrer zu Kontaktstunden, die Unterstützung der Kommunionvorbereitung sowie durch die Teilnahmemöglichkeit der Pfarrer an den wöchentlichen Dienstbesprechungen der Lehrkräfte gewährleistet. Intensive Kontakte zu den Kirchengemeinden äußern sich auch in Einladungen zu Kindergottesdiensten und Kinderbibel-wochen. Das Schulgebet und religiöse Lieder haben im Schulleben einen festen Platz. Christliche Symbole wie das Augustinusbild in der Eingangshalle, die Kreuze in den Klassen oder die Krippe zu Weihnachten begegnen den Kindern. Am letzten Schultag vor den Herbstferien findet der Augustinus-Tag statt. Der Tag wird im Vorfeld von den Jahrgangsstufen mit verschiedenen Aktionen vorbereitet. Die Ergebnisse werden in der Eingangshalle rund um das Augustinus- Bild präsentiert. Der Tag beginnt mit einem Schulgottesdienst für alle Kinder. Anschließend folgen ein gemeinsames Frühstück, z.B. als Picknick auf dem Schulhof, und klasseninterne Aktionen. Schulschluss ist um 11.30 Uhr. 7.5. Rhythmisierung des Schultages: Bewegung und Stille Die Augustinus-Schule versucht, nicht nur im Sportunterricht den zunehmenden Bewegungseinschränkungen der Kinder entgegen zu wirken. Bei der Gestaltung des Schultages geben die Lehrkräfte den Kindern gezielt Möglichkeiten zur täglichen Bewegungszeit. Durch Gestaltung des Klassenraumes, Absprachen zwischen Kindern und Lehrkräften sowie die Integration von Bewegungschancen in den Fachunterricht soll dem Bewegungsbedürfnis der Kinder Rechnung getragen werden. Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung führen zu Konzentration und Stille. Vorschläge für entsprechende Übungen stehen jeder Klasse als Kartei zur Verfügung. 7.6. Unterrichtsgänge – Ausflüge – Klassenfahrten Die Kinder erhalten die Gelegenheit durch Unterrichtsgänge, Ausflüge und Klassenfahrten lebensnah zu lernen und das soziale Miteinander in der Klassengemeinschaft zu erleben. Über die Ausgestaltung dieser Schulveranstaltungen berät die Klassenpflegschaft. Mehrtägige Klassenfahrten werden in der Regel im dritten oder vierten Schuljahr durchgeführt. Die Vorgaben und Sicherheitsbestimmungen der Richtlinien für Schulwanderungen und Schulfahrten sind zu beachten. 7.7. Vertretungskonzept der Augustinus-Schule Entsprechend dem Leitbild des Schulprogramms verstehen wir uns als eine verlässliche Grundschule. Dies bedeutet, dass sich die Erziehungsberechtigten darauf verlassen können, dass ihre Kinder zu den im Stundenplan angegebenen Zeiten nach Hause kommen. Unterrichtskürzungen werden nicht vorgenommen, ohne dass die Erziehungsberechtigten und die Kinder vorher informiert worden sind. In der Regel werden folgende Maßnahmen zur Sicherung des Unterrichts durchgeführt: • Doppelbesetzungen bei Ausbildungsunterricht auflösen • Betreuung/Unterricht von zwei Klassen durch eine Lehrkraft • Aufteilen der Kinder (mit Aufgabenerteilung) in der Schuleingangsphase bzw. den Klassen 3 und 4 • Zusammenlegung von Klassen (z. B. Sportunterricht) • Kombination zwischen Aufteilen und selbstständiger Arbeit im Klassenraum • Unterstützung durch Studenten während deren Praktika • Vertretungsunterricht über Mehrarbeit der Lehrkräfte In jeder Klasse befindet sich Material für den Ad-hoc-Vertretungsunterricht. Alle Kinder bereiten ein festes Namensschild für den Vertretungsunterricht vor. In jedem Klassenraum befindet sich gut sichtbar eine Liste, nach der die Schülerinnen und Schüler aufgeteilt werden, wenn dies notwendig werden sollte. Fehlt die Klassenlehrerin, so übernimmt ihre Vertreterin die Klassenführung. Bei einer längerfristigen Erkrankung erfolgt eine Meldung an das Schulamt mit der Bitte um einen Lehrer/ eine Lehrerin aus der Maßnahme „Schulübergreifende Vertretungsreserve“, so dass der Unterrichtsausfall so gering wie möglich gehalten wird. Die Vertretungslehrkraft arbeitet eng mit der Lehrerin der Parallelklasse zusammen, damit die Fortschreibung des geregelten Unterrichts und der damit verbundenen Inhalte gewährleistet ist. Dauert die Vertretung länger als eine Schulwoche, werden die Eltern der betroffenen Klassen schriftlich informiert. Unterrichtsausfall lässt sich nicht immer vermeiden. Die ausfallenden Stunden werden möglichst gleichmäßig auf alle Klassen verteilt. Zu Beginn des Schuljahres wird ein Jahresterminplan erstellt, in den bekannte Termine wie Klassenfahrten, Schulveranstaltungen, Fortbildungen u. a. eingetragen werden. In diesem Fall stellen die Lehrkräfte, die zu vertreten sind, Aufgaben für ihre Kinder bereit, so dass die Unterrichtsinhalte kontinuierlich fortgesetzt werden. Aufgabe des Landes Nordrhein-Westfalens ist es, durch entsprechende Personalzuweisungen für qualifizierten Vertretungsunterricht zu sorgen. Für die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule ist es eine kollegiale Selbstverständlichkeit, in besonderen Fällen Vertretungsunterricht zu übernehmen.
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Augustinus-Schule
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Das Schulprogramm der Augustinus-

Schule

Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen Augustinus-Schule

Das Schulprogramm

der Augustinus-

Schule

Inhalt

1. Das Schullogo – Erkennungszeichen

und Leitbild der Augustinus-Schule

2. Entwicklung und Fortschreibung des

Schulprogramms

3. Die Augustinus-Schule als Dülmener

Grundschule

4. Die pädagogische Grundorientierung

und der Erziehungsauftrag an der

Augustinus-Schule – ein pädagogischer

Konsens

4.1. Bildung

4.2. Erziehung

4.3. Unterricht

4.4. Leistung

4.5. Hausaufgaben

5. Der Unterricht in seinen

verschiedenen Ausprägungen

5.1. Konzept für die

Schuleingangsphase

5.1.1. Grundsatzüberlegungen zur

organisatorischen Umsetzung

5.1.2. Konzeptionelle Überlegungen zur

individuellen Förderung

5.1.3. Organisation der individuellen

Verweilzeiten in der

Schuleingangsphase

5.1.4. Schuleingangsdiagnostik

5.1.5. Fördermethodik

5.1.6. Einbindung einer

sozialpädagogischen Fachkraft

5.1.7. Kooperation innerhalb des

Kollegiums

5.1.8. Beratung von Eltern vor und in

der Schuleingangsphase

5.2. Fächerübergreifender Unterricht

5.3. Projekte und Projektunterricht

5.4. Fachlehrpläne

5.5. Begegnung mit Sprachen

5.5.1. Aufgaben und Ziele

5.5.2. Wege der Begegnung mit Sprache

5.5.3. Rahmenbedingungen

5.6. Offene Unterrichtsformen

5.7. Medienecken und

Selbstlernzentrum „Ausguck“

6. Die Förderung von Kindern mit

unterschiedlicher Begabung

6.1. Grundsätzliche Überlegungen zum

Förderkonzept

6.2. Förderkonzept (Schaubild)

6.3. Gemeinsamer Unterricht

behinderter und nichtbehinderter

Kinder

6.4. Förderung Hochbegabter

6.5. Förderung ausländischer und

ausgesiedelter Kinder

(Handlungskonzept)

6.6. Förderung im Lesen und

Rechtschreiben

6.7. Lern- und Schullaufbahnberatung

6.7.1. Übergang in die Grundschule

6.7.2. Schullaufbahnberatung

7. Die Gestaltung des Schullebens

7.1. Schulhofgestaltung

7.2. Gestaltung des Schulgebäudes

7.3. Feste, Feiern und Aktionen im

Schuljahr

7.3.1. Verbindliche Jahresfeste

7.3.2. Vorschläge für mögliche Feste

7.4. Religiöses Schulleben

7.5. Rhythmisierung des Schultages:

Bewegung – Stille

7.6. Unterrichtsgänge – Ausflüge –

Klassenfahrten

7.7. Vertretungskonzept

8. Die Zusammenarbeit mit den Eltern

und Erziehungsberechtigten

9. Betreuungsangebot „Schule

kunterbunt“ in Zusammenarbeit mit

dem Elternverein Au-gustinus-

Grundschule e.V.

10. Der Verein der Freunde und

Förderer der Augustinus-Grundschule

e.V.

11. Gestaltung der Offenen

Ganztagsgrundschule in Kooperation

mit dem Sozialdienst katholischer

Frauen (SkF)

12. Ausbildung zur Lehrerin und zum

Lehrer (Begleitprogramm)

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