Unterrichtsmethoden

Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29 - 48249 Dülmen
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Die Methodenkartei der Augustinus-Schule Die Lehrkräfte der Augustinus- Schule haben als Ergebnis der Lehrerfortbildung "Lernen lernen" eine Kartei von Unterrichtsmethoden zusammengestellt. Diese Kartei gibt Anregungen für die Gestaltung des eigenen Unterrichts. Eine "Methode des Monats" wird ab Januar 2006 ausgewiesen. Die Methode soll, soweit möglich, einen Schwerpunkt der Methodenarbeit in diesem Monat bilden.

Bewegtes Lernen

Ziel: Rhythmisierung des Lernens, Bewegungsförderung Gruppengröße: variabel Durchführung: Je nach Wahl der Bewegungseinheit. Es gibt unzählige Spiele und Übungen, die im Unterricht eingebunden werden können. Als Beispiele seien hier nur Sammeln durch visuell-motorische Übungen, Obstsalat und Dirigentenspiel genannt.

Bienenkorb

Ziel: Informationsaustausch Gruppengröße: 3 Schüler Durchführung: Drei neben einander sitzende Schüler bilden eine Gruppe. Der "Bienenkorb" entsteht dadurch, dass der in der Mitte sitzende Schüler mit seinem Stuhl ein wenig nach hinten rückt und die anderen Schüler sich ein wenig zur Seite drehen, sodass eine kleine kreisähnliche Sitzordnung entsteht. Die Informationen werden flüsternd ausgetauscht.

Blitzlicht

Ziel:In kurzer, knapper Form werden Rückmeldungen und Meinungen zu einem bestimmten Thema geäußert. Gruppengröße: beliebig Material: Stühle Durchführung: Jedes Kind äußert sich reihum kurz in Form von einem oder zwei Sätzen zu der gestellten Frage bzw. dem gestellten Impuls. Dieser kann z.B. folgendermaßen lauten: „Wie geht es mir heute?“, „Wie hat es mir bis jetzt gefallen?“, usw. Dabei sollte die Ichform verwendet werden. Alle anderen Kinder sind während der Äußerung nur Zuhörer, es dürfen lediglich Verständnisfragen gestellt werden. Hat jeder etwas gesagt, kann ggf. über angesprochene Probleme diskutiert werden. Quelle: Peterßen, Wilhelm: Kleines Methodenlexikon. Oldenburg-Verlag, München 1999.

Brainstorming

Ziel: Sammeln von möglichst vielen Ideen und Assoziationen zu einem vorgegebenen Thema. Gruppengröße: variabel Material: Papier und Stifte, denkbar ist auch eine Niederschrift an der Tafel oder einem Plakat (je nach Gruppengröße zu wählen) Durchführung: Nach Nennung des Themas schreibt jeder Schüler seine Ideen und Assoziationen zu diesem Thema auf. Die einzelnen Beiträge müssen nicht unbedingt "sinnvoll" sein, die Methode lebt von der Vielfalt. Bei Gruppenarbeit können auch Beiträge der anderen Gruppenmitglieder Ausgangspunkt für neue eigene Beiträge bilden Anmerkung: Es ist darauf zu achten, dass die einzelnen Beiträge nicht kritisiert werden, egal, wie "unsinnig" sie einem anderen Gruppenmitglied vielleicht erscheinen mögen.

Doppelkreis

Ziel: Durch wechselseitiges Sprechen und konzentriertes Zuhören werden Gedanken und Informationen ausgetauscht. Gruppengröße: beliebig Material: Stühle, ein Stichwortzettel und ein Stift für jedes Kind Durchführung: Die Stühle bilden einen Innen- und Außenkreis, sodass sich immer zwei Kinder gegenübersitzen. Es sprechen in der ersten Runde z. B. nur die Kinder, die im Innenkreis sitzen. Die anderen hören zu und schreiben sich zur Erinnerung einen Stichwortzettel. Danach wechseln die Kinder eines Stuhlkreises ihre Sitzplätze (am besten gehen alle Kinder in eine Richtung um zwei oder drei Stühle weiter), sodass sich neue Partner gegenübersitzen. Nun sprechen die Kinder, die im Außenkreis sitzen; sie nutzen dabei auch neu gewonnene Informationen, die sie auf dem Stichwortzettel notiert haben. Nach drei oder vier Runden wird  der Austausch beendet. QuelleCWIK, Gabriele. RISTERS, Willi: Lernen lernen von Anfang an. Bd. II, Cornelson VIg. Scriptor, Berlin, 2004, S. 74

Eckengespräch (mit Protokoll)

Ziel: Anhand von vier Leitfragen setzt sich jedes Kind mit einem Thema auseinander. Gruppengröße: maximal sechs Kinder Material: ein Plakat (DIN A2 bis DIN A1) in jeder Ecke, eine große Karte und zwei dicke Stifte Durchführung: Durchführung: Für jede entstandene Gruppe wird eine Ecke eingerichtet. In jeder Ecke liegt eine vorbereitete Karte mit einer anderen Frage oder These. Diese Fragen oder Thesen werden von der Lehrerin so gewählt, dass sie die Kinder aus verschiedenen Blickwinkeln an ein Gesamtthema heranführen.Die Kinder kommen dadurch in den Ecken miteinander ins Gespräch. Sie haben zusätzlich den Auftrag, ihre Gedanken zu der vorliegenden Frage gesprächsbegleitend auf einem Plakat zu protokollieren. Diese Plakate können anschließend entweder verdeckt oder von der nächsten Gruppe zur weiteren Anregung genutzt werden. Nach fünf bis acht Minuten, wenn die Gesprächsintensität nachlässt, gibt die Lehrerin ein Zeichen, und die Gruppen gehen in eine andere Ecke. Die Gruppenzusammensetzung kann konstant bleiben. QuelleCWIK, Gabriele. RISTERS, Willi: Lernen lernen von Anfang an. Bd. II, Cornelson VIg. Scriptor, Berlin, 2004, S.

Entspannungsübungen

Ziel: Entspannungsübungen sollen im Unterricht zu einem größeren Wohlbefinden führen, das Konzentrations- und Leistungsvermögen stärken und Unruhe und Stress vorbeugen. Gruppengröße: variiert je nach Übung Material: --- DurchführungEntspannungsübungen bieten sich zwischen zwei unterschiedlichen Unterrichtsaktivitäten an. So können sich die Schüler abreagieren und Kraft und Aufmerksamkeit für das Nachfolgende sammeln. Je nach Alter und Situation können „bewegte“ Übungen, aber auch „stille“ Übungen eine große Hilfe im Schulalltag darstellen. „Bewegte“ Übungen geben den Kindern die Möglichkeit sich kreativ zu bewegen und Erfahrungen zur Bewegungskoordination und zur Raum- und Körperwahrnehmung zu machen. „Stille“ Übungen vereinen in sich Elemente aus Entspannungstechniken, Meditation, Atemschulung, Wahrnehmungs- und Konzentrations- spielen, aber auch Fantasiereisen, Imaginationen bis hin zur kreativen Betätigung mit Farben und plastischen Materialien. Anmerkung: Wichtig ist die Atmosphäre, in der eine Entspannungsübung durchgeführt wird. Der Übungsleiter muss Ruhe ausstrahlen. Die Kinder sollen sich wohlfühlen. Spaß und Lust an der Bewegung und an der Selbsterfahrung sind die Schlüssel zum Ganzen. Quelle: vgl. Dr. Manfred Affeldt u. a.: KIKO. Kinder konzentrieren sich. Hannover 1998, S. 5, 6 vgl. Rücker – Vogler, Ursula: Geschichten zum Entspannen. Fantasiereisen, Entspannungsgeschichten und Körperübungen für Kinder. Ravensburg 1999

Expertenrunde

Ziel: Das Kind informiert andere Kinder über neu gewonnene Erkenntnisse. Gruppengröße: Stammgruppen mit drei oder vier Kindern; große Expertenrunden mit sechs oder acht Kindern Material: Stichwortzettel, ein DIN-A4-Blatt für eine Mind-Map oder ein kleines Lernplakat und unterschiedliche Stifte Durchführung: Zu einem Thema werden z. B. vier Schwerpunkte bearbeitet. Aus diesem Grund bildet man zunächst Stammgruppen aus jeweils vier Kindern. In jeder Stammgruppe entscheidet sich jedes Kind für einen Arbeitsschwerpunkt und geht anschließend in eine der vier Expertenrunden. Dort arbeitet es intensiv über mehrere Unterrichtsstunden in wechselnden Sozialformen an einem Schwerpunkt. Als Ergebnis erstellt jedes Kind für sich eine Dokumentation, z. B. eine Mind-Map oder ein kleines Lernplakat. Anschließend geht es wieder zurück in seine Stammgruppe und informiert die anderen Schülerinnen und Schüler anhand der Dokumentation über seinen Themenschwerpunkt. Als Abschluss erstellt die Stammgruppe eine gemeinsame Präsentation zum gesamten Thema. Quelle: CWIK, Gabriele. RISTERS, Willi: Lernen lernen von Anfang an. Bd. II, Cornelsen VIg. Scriptor, Berlin, 2004, S. 74

Freie Arbeit

Ziel: Anhand von Arbeitsmaterialien setzt sich jedes Kind selbstständig mit einem Thema auseinander. Gruppengröße: beliebig Material:Arbeitsmaterialien aus allen Lernbereichen Durchführung: Die Materialien werden nach und nach eingeführt und erklärt. Das Kind wählt zu Anfang einer Stunde den zu bearbeitenden Sachbereich, wie auch die Arbeitsform (Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit) selbstständig aus. Während der Arbeitsphase gelten Regeln, an die sich die Kinder halten müssen. Es darf nur geflüstert werden, wenn man Informationen austauscht oder anderen hilft. Angefangene Arbeiten müssen erst beendet werden.Fertige Arbeitsblätter werden im Ordner/Hefter abgeheftet.Gebrauchtes Material wird wieder an den alten Platz zurück gebracht. Spiele, bei denen gesprochen werden muss, werden leise im Flur oder einem Nebenraum ausgeführt. Fertige Arbeiten werden von den Kindern selbstständig kontrolliert, somit sollten alle Arbeitsmaterialien die Möglichkeit der Selbstkontrolle bieten. Während der Freiarbeit bietet der Lehrer den Kindern seine Hilfe an.

Gesprächskarussel

Ziel:Möglichst viele Informationen möglichst vielen Mitschülern zugänglich zu machen. Gruppengröße: Klassenstärke, möglichst gerade Personenanzahl Material: Themenzettel Durchführung: Die Gruppe wird halbiert, die TN verteilen sich gleichmäßig auf je einen Innenstrich und je einen Außenstuhlkreis (einander zugewandt). Die TN berichten ihrem Gegenüber ca. 3 – 5 min über ein Thema (Stichwortzettel). Der Außenkreis rückt einen Platz zur Seite, jeder hat ein neues Gegenüber, weiteres Berichten. Der Außenkreis rückt wieder einen Platz weiter, usw. So könnten auch verschiedene Themen gleichzeitig diskutiert werden. Anmerkung: Da die Gespräche im Laufe der Zeit intensiver werden, könnten die Zeit einheiten vergrößert werden: Anfangs 3, dann 5, dann 7 Minuten.Das Gesprächskarussel ist auch unter dem Namen „Kugellager“, bzw. „Karusseldiskussion“ bekannt. Quelle: Methodenkartei des Landesinstituts in Soest.

 Gruppenarbeit

Ziel: Selbstständige Arbeit zu einem Thema in einer Kleingruppe. Arbeitsergebnisse mit denen anderer Gruppen austauschen oder zu einem Gesamtergebnis zusammentragen. Gruppengröße: beliebig Material: (abhängig vom Thema) Durchführung:Die Gruppen arbeiten entweder arbeitsteilig, d. h., dass von jeder Gruppe unterschiedliche Teilbereiche eines Themas bearbeitet werden oder arbeitsgleich, d. h. jede Gruppe hat die gleiche Aufgabenstellung. Die Gruppenzusammenstellung kann nach verschiedenen Gesichtspunkten erfolgen: z. B. nach Leistungsstärke, nach eigener Wahl der Kinder, Zufall oder Sitzordnung, durch Zuordnungsspiele usw. Der Zeitumfang für die Gruppenarbeit ist abhängig von der Komplexität des Themas. Am Ende der Gruppenarbeit erfolgt eine Präsentation, z. B. von einem Gruppensprecher oder durch Redebeiträge aller Gruppenmitglieder, in Form eines Plakates, Vorführung eines eingeübten Spieles usw.

Gruppenbildung

Ziel: Bildung möglichst heterogener Gruppen Gruppengröße: mindestens 4 Material: je nach Methode (z.B. Bildkärtchen, Puzzleteile o.ä.) Durchführung: Es gibt verschiedene Methoden, eine Auswahl sei hier vorgestellt: Abzählen· Line-ups (Die Schüler stellen sich in einer Reihe auf. Die Position des einzelnen Schülers innerhalb dieser Reihe wird durch das genannte Kriterium ( zum Beispiel Geburtstagsmonat, Größe usw.) bestimmt. Gruppenwahl durch Karten oder Puzzleteile: Jeder Schüler zieht eine farbige Karte, eine Karte mit einem Bild oder einer Zahl oder ein Puzzleteil. Anschließend werden die gleichen Karten bzw. passenden Puzzleteile gesucht. Die Suche nach den Partnern kann auch nonverbal ausgeführt werden.  Anmerkung: Je nach Aufgabe können auch Gruppen durch Wählen oder durch Berücksichtigung von Interessen gebildet werden.

Kartenabfrage

Ziel:Sammlung verschiedener Informationen zu einem Thema; Gleichzeitige Beteiligung aller Teilnehmer Gruppengröße: beliebig Material: Stellwand mit Leerplakat, Karten, Stifte Durchführung: Der Lehrer bereitet ein leeres Plakat vor mit einer Frage als Überschrift. Karten und Stifte werden an die Schüler verteilt und die Kinder werden gebeten, pro Karte nur ein Problem stichwortartig zu notieren. Der Lehrer sammelt die Karten ein. Gemeinsam werden sie auf die Plakate sortiert. Dabei werden sie nach Themengruppen geordnet und mit Überschriften versehen. Bei unterschiedlichen Meinungen über die Zuordnung einer Karte wird diese verdoppelt und in beide Themengruppen gehängt. Quelle: Barkholz/Israel/Paulus: Gesundheitsförderung in der Schule. Ein Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer. Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest 1997, S.331 ff.

Mind-Map (Gedanken-, Lern- Landkarte)

Ziel: Alle Gedanken und Ideen zu einem Begriff sollen in eine Gedankenlandkarte eingetragen werden. Den Kindern wird erklärt, dass sie versuchen sollen, eine Gedankensperre durch Malen zu lösen. Gruppengröße: Einzelarbeit, seltener auch als Gruppen-Mind-Map Material: ein Blatt Papier ohne Linien (DIN A4 oder auch DIN A3) ein spitzer Bleistift· ein gutes Radiergummi· Stifte in verschiedenen Farben Durchführung: Zuerst legt man das Blatt quer vor sich hin. In die Mitte des Blattes schreibt man das Thema, um das es geht. Man kreist oder rahmt das Thema ein, damit es deutlich hervortritt. Man kann auch etwas Schönes um den Begriff malen. Man schreibt stets in Druckschrift oder BLOCKBUCHSTABEN. Immer nur ein Wort auf eine Linie. Danach werden alle wichtigen Gedanken zum Thema auf eine neue Linie, die von der Mitte ausgeht. Zum Schluss sieht es wie eine Sonne mit ihren Strahlen aus.Nun überlegt man bei jedem einzelnen Hauptgedanken, ob einem noch mehr dazu einfällt.Jetzt werden diese Gedanken auf Abzweigungen geschrieben. Wenn man an einen Punkt gerät, an dem einem nichts mehr einfällt, kann man eine kreative Malpause einlegen. Dazu werden Begriffe mit kleinen Bildern illustriert. So kann ein unterbrochener Gedankenfluss erneut aufgenommen werden. Anmerkung: Mind-Maps sind ausgesprochen vielseitig einsetzbar. Sie können zur Ideensammlung und –strukturierung, zur Planung und Visualisierung und besonders auch zu einer übersichtlichen Zusammenfassung verwendet werden. Jede Mind-Map ist ein Unikat, das seine Wirksamkeit zur Förderung der Gedächtnisleistung dann erfährt, wenn es nicht vorgefertigt angelegt, sondern individuell erarbeitet wurde.Mind-Maps in einem ersten Schuljahr haben häufig die Form einer Sonne (Cluster). Der Hauptgedanke steht in der Mitte, alle weiteren Gedanken sind einzeln angeordnet. Dieses Cluster kann als Vorform einer Mind-Map verstanden werden. QuelleCWIK, Gabriele. RISTERS, Willi: Lernen lernen von Anfang an. Bd. II, Cornelson VIg. Scriptor, Berlin, 2004, S. 52 Tony Buzan, Martin Schulte (Übersetzer): Kopftraining. Goldmann (1998) Tony Buzan, Barry Buzan: Das Mind-Map-Buch. Moderne Verlagsges. Mvg (April 2005)

Murmelphase

Ziel: In einer ruhigen Arbeitsatmosphäre sollen sich die Schüler zu einem bestimmten Thema in Partnerarbeit austauschen, ohne die Mitschüler zu stören. Gruppengröße: 2 Schüler Material: keins Durchführung Zwei Schüler unterhalten sich (murmeln) zu einer bestimmten Fragestellung in einer ruhigen Atmosphäre ohne die Mitschüler zu stören. In allen Phasen des Unterrichts anwendbar. Anmerkung Die Schüler können ihre eigene Lautstärke durch das Berühren des Kehlkopfes selber kontrollieren. Der Kehlkopf darf nicht vibrieren. Quelle Fortbildung  „Das Lernen lernen“

Museumsgang

Ziel: Nach einer aufgabenteiligen Gruppenarbeit werden die Ergebnisse anhand einer Präsentation vorgestellt. Gruppengröße: beliebige Kleingruppen Material: vorbereitete Präsentationen auf Plakaten Durchführung: In Kleingruppen wird ein Teilbereich eines Themas bearbeitet und dokumentiert. Die Kinder der Kleingruppen werden durchgezählt von l bis 3 oder 4. Die Kinder mit den Kennziffern 2, 3 und eventuell 4 bilden neue Gruppen und gehen von Tisch zu Tisch. Sie werden anhand der vorhandenen Präsentation vom vortragenden Kind mit der Kennziffer l informiert. Anmerkung: Ein Museumsgang kann auch ohne spezielle Einteilung der Kinder nach Kennzahlen durchgeführt werden. Quelle: CWIK, Gabriele. RISTERS, Willi: Lernen lernen von Anfang an. Bd. II, Cornelson VIg. Scriptor, Berlin, 2004, S. 74

Partnerarbeit

Ziel: Neben dem inhaltlich zu bearbeitenden Unterrichtsinhalt stehen die sinnvolle und effektive Zusammenarbeit sowie das kommunikative Element im Mittelpunkt. Gruppengröße: 2 Partner Material: --- DurchführungDie Wahl des Partners ist nach Situation und Aufgabe frei oder von der Lehrperson vorgegeben. Die Partnerarbeit bietet sich bei vielen verschiedenen Aufgaben an, z. B. bei der Materialsuche und –auswertung, bei der wechselseitigen Kontrolle von fertiggestellten Aufgaben, bei Versuchen und Untersuchungen usw. Partnerarbeit muss gut eingeübt werden, damit die Kinder in angemessener Atmosphäre sinnvoll zusammenarbeiten können. Anmerkung: Viele Möglichkeiten bieten sich im jahrgangsübergreifenden Unterricht.

Projektarbeit

Ziel: Handlungsorientiertes Lernen an einem Thema mit praktischem Lebensbezug, das vielschichtig und fächerübergreifend sein muss, die Schüler arbeiten selbstorientiert und selbstverantwortlich. Ein Projekt muss immer zu einem Ergebnis führen und anderen vorgestellt werden. Gruppengröße: Projektgruppen bis zu 6 Schülern Material: Anschauungsgegenstände, Bücher, Internet, Bastelmaterial u.ä.m., Durchführung: Gemeinsam wird eine genaue Zielsetzung erarbeitet: Was wollen wir? Wie lange brauchen wir? Welches Material brauchen wir? Ideensammlung und thematische Schwerpunkte setzen. Bilden von Projektgruppen und Gruppenplanung. Arbeiten in den Gruppen Produkterstellung Präsentation und Reflektion der Arbeit Quelle: Nach H. Gudjons „Was ist Projektunterricht?“ in Westermanns päd. Beiträge, Braunschweig 6/84, Methodenkartei

Rollenspiel

Ziel:Das Rollenspiel stellt eine bekannte Form dar, um in einer vorgegebenen Situation Alltagshandeln zu üben. Geübt wird das spontane, situative Sprechen, was der mündlichen Sprachförderung dient. Gruppengröße: Kleingruppen, je nach Spielsituation Material: Situationsbeschreibung, Rollenkarten, Beobachtungsaufgaben Durchführung: Allen Teilnehmern ist die Situation bekannt. Außerdem können die Teilnehmer Rollenkarten erhalten, auf denen jeweils nur die Rolle dargestellt ist, die sie einnehmen sollen. Nachdem sich jedes Kind mit der Rolle vertraut gemacht hat, beginnt das Spiel. Am Ende des Spiels geben alle Spielerinnen und Spieler sowie die Zuschauer einzelne Stellungnahmen ab. Die Kommentare beziehen sich auf die eingenommene Rolle. Anmerkung: Im Rollenspiel kann man Verhaltensweisen erproben und die Reaktionen des oder der anderen anschließend reflektieren. Quelle: Tintenklecks, Das Deutschbuch 3, Auer-Verlag

Schneeball

Ziel: Zu einer Aufgabe oder einem Thema sollen Gedanken und Ideen zunächst in Einzelarbeit notiert und dann im Gespräch mit einem Partner auf ca. die Hälfte der Punkte reduziert werden. In einem weiteren Schritt sollen zwei Paare wiederum eine Einigung auf ca. die Hälfte der Punkte herbeiführen. Die Vorschläge und Wünsche werden zu Themenkomplexen zusammengefasst, um der Gesamtgruppe einen Arbeitsvorschlag zu unterbreiten. Gruppengröße: Bis ca. 20 Teilnehmer Material: Weiße und gelbe DIN-A-4-Bögen, blauer DIN-A-3-Karton, Filzstifte Durchführung: 1. Runde (Einzelarbeit): Jeder notiert 10 Punkte auf einem weißen DIN-A-4-Bogen. 2. Runde (Partnerarbeit): Man spricht mit dem Partner gemeinsam über die wichtigen Punkte und einigt sich auf 6 Punkte, die auf einem gelben DIN-A-4- Bogen notiert werden. 3. Runde (Gruppenarbeit): Zwei Paare finden sich zusammen und einigen sich auf insgesamt 6 Punkte, die auf blauem DIN-A-3-Karton notiert werden.Die Vorschläge werden der Gesamtgruppe erläutert.

Stichwortzettel

Ziel: Auflisten der wichtigsten Punkte als Erinnerungshilfe Gruppengröße: Einzelarbeit Material: Papier, Stifte Durchführung: Der Schüler schreibt die wichtigsten Wörter auf. Anmerkung: Der Stichwortzettel soll als Erinnerungshilfe dienen (z.B. bei Materiallisten, später auch für Vorträge). Zusätzlich zu den Wörtern können auch Symbole, kleine Bilder genutzt werden.

Stillarbeit (synonym zu Einzelarbeit)

Ziel: intensive Auseinandersetzung mit einem Unterrichtsinhalt, den jeder Schüler für sich durchdringen muss. Durchführung: Jeder Schüler arbeitet still und für sich. Dies ist sinnvoll in Phasen des Bearbeitens und des Wiederholens wesentlicher Unterrichtsinhalte, die jedes Kind für sich beherrschen und automatisieren muss, z. B. beim Erlernen von Buchstaben oder des Einmaleins’ usw..

Tabelle

Ziel: Die Tabelle soll als hilfreiche Darstellungsform für einen schnellen Überblick und Vergleich von Größen, Daten, Relationen entdeckt und angewandt werden. Gruppengröße: Kleingruppe Material: Papier, Lineal, farbige Stifte u.a. Durchführung: In Phasen der Beschaffung und Verarbeitung von Informationen kann das Training der Methode eingesetzt werden. Ein Beispiel aus der Praxis (z. B. die Bestellung von Getränken für den Hausmeister zu organisieren) wird ausgewählt. Vorschläge erden gesammelt, wie die Aufgabe gelöst werden kann. Die Möglichkeiten werden in Gruppen ausprobiert, verglichen und auf ihre Anwendungen reflektiert. Veränderungen werden vorgenommen. Vom Lehrer werden wichtige Aspekte unter der Leitfrage "Wann kann man eine Tabelle besonders gut lesen?" protokolliert und den Schülern zur Verfügung gestellt. Anmerkung: Das Anlegen einer Tabelle soll häufig geübt werden, damit die Schüler sich den schwierigen Strukturen langsam nähern. Quelle:Cwik, Risters: Lernen lernen von Anfang an, Bd. 1, Cornelsen Scriptor, S. 64

Table-Set/ Tischdecke

Ziel: Eine intensive Auseinandersetzung mit einem Thema geschieht durch ein Brainstorming und die anschließende Diskussion um die wichtigsten Schwerpunkte. Gruppengröße: Kleingruppen Material: ein Bogen Pappe (DIN AI) je Gruppe und drei bis vier dicke Stifte Durchführung: Die Pappe wird auf dem Tisch festgeklebt und von den Kindern wie folgt eingeteilt: Einteilung bei vier Kindern: Einteilung bei drei Kindern: In den ersten fünf bis acht Minuten erhält jedes Kind Zeit für ein Brainstorming zum Thema. In dieser Phase darf, zur besseren Konzentration auf die eigenen Gedanken, nicht miteinander gesprochen werden.
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